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FC Basel in Berlin notgelandet

Wegen eines medizinischen Problems eines Spielers musste der Flieger des FC Basel auf dem Weg nach Russland in Berlin notlanden.

Der Flieger des FCB musste in Berlin unplannmässig landen (Symbolbild).
Der Flieger des FCB musste in Berlin unplannmässig landen (Symbolbild).
Keystone

Der Charterflieger des FC Basel ist heute Morgen in Basel in Richtung St. Petersburg gestartet, wo der FC Basel am Donnerstag zum Rückspiel in der Europa-League antreten soll. In der Luft machten sich jedoch beim Ägypter Mohamed Elneny Kreislaufprobleme bemerkbar. Dem Ägypter ging es schlecht, er litt an starken Schweissausbrüchen.

Die gesundheitlichen Probleme Elnenys waren so stark, dass Felix Marti, der Teamarzt des FCB entschied, dass der Mittelfeldspieler weitere medizinische Hilfe benötige. Der Flug nach Russland wurde daher kurz vor 10 Uhr aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Der Flieger ist unplanmässig in Berlin-Tegel gelandet, wo bereits ein Aufgebot von Rettungskräften auf den Ägypter wartete.

Flug soll bald weitergehen

Offenbar sind die Kreislaufprobleme Elnenys aber nicht so gravierend. Bereits während des Sinkflugs auf Berlin erholte sich Elneny wieder soweit, das der Teamarzt die Landung für nicht mehr nötig erachtete. Doch zu diesem Zeitpunkt konnten die Piloten den Landeanflug nicht mehr abbrechen. Am Boden ist dann das medizinische Personal des Flughafen zugestiegen und hat den Spieler untersucht. Eine knappe Stunde später war der Spuk vorbei. In diesen Minuten rollte der Flieger wieder in Richtung Startbahn – mit dem Ägypter an Bord.

Ob Elneny am Donnerstag gegen Zenit St. Petersburg wird spielen können, ist derzeit noch nicht klar. Der Ägypter war für die Position im defensiven Mittelfeld vorgesehen, die sonst Geoffroy Serey Die einnimmt. Der Ivorer hat die Reise nach Russland aufgrund einer Sperre gar nicht angetreten. Der FC Basel will gegen Zenit den 2:0 Heimsieg aus dem Hinspiel nicht mehr hergeben und hofft auf den Einzug in den Viertelfinal.

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