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Favres Champions-League-Traum platzt

Neben Cluj schafften am Mittwoch auch Dynamo Kiew, Spartak Moskau, Lille und Celtic Glasgow den Einzug in die Gruppenphase der Champions League, nicht aber Lucien Favres Gladbacher.

Sinnbildlich: Der Gladbacher Havard Nordtveit (l.) strauchelt im Duell mit Kiews Denis Garmasch.
Sinnbildlich: Der Gladbacher Havard Nordtveit (l.) strauchelt im Duell mit Kiews Denis Garmasch.
Keystone

Borussia Mönchengladbach schaffte die Wende in Kiew nach dem 1:3 im Heimspiel nicht mehr, auch wenn das Wunder gegen Ende der Partie noch in Reichweite gelangte. Doch der Nigerianer Ideye Brown zerstörte die Hoffnungen der Deutschen mit dem 1:2-Anschlusstreffer in der 88. Minute. Davor war das Team von Trainer Lucien Favre innerhalb von acht Minuten durch ein Eigentor von Kiews Jewhen Chatscheridi (70.) und einen Treffer des Venezolaners Juan Arango (78.) 2:0 in Führung gegangen.

Mönchengladbach erspielte sich zwar eine Feldüberlegenheit, der angestrebte, frühe Treffer wollte den Borussen aber nicht gelingen. Auch vom Schweizer Internationalen Granit Xhaka, der wie bereits am Samstag in der ersten Runde der Bundesliga über die volle Distanz spielte, kamen keine entscheidenden Impulse. Während die Gladbacher den ersten Einzug in das Konzert der Grossen seit 1977 verpassten, tritt Kiew nach dreijähriger Durststrecke wieder in der Champions League an.

Ins Zittern geriet nicht nur Kiew, sondern auch Spartak Moskau. Die Russen, die das Hinspiel gegen Fenerbahce Istanbul 2:1 gewonnen hatten, gingen zwar durch einen frühen Treffer des Brasilianers Ari in Führung, mussten aber nach knapp 70 Minuten den Ausgleich durch Moussa Sow hinnehmen. In der Schlussphase gerieten die Moskauer in der hitzigen Atmosphäre nochmals stark unter Druck. Nichts mehr anbrennen liess dagegen Celtic Glasgow. Die Schotten gewannen gegen Helsingborg wie bereits im Hinspiel 2:0 und zogen zum ersten Mal seit vier Jahren wieder in die Königsklasse ein. Die Gruppenauslosung der Champions League findet am Donnerstag in Monte Carlo statt.

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