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Farneruds Blick auf turbulente Tage

Vor dem Heimspiel gegen Luzern und nach dem Trainerwechsel und dem 1:0 gegen Zürich sagt Farnerud: «Der Ehrgeiz war auch vorher da gewesen.» Der ruhige Schwede bietet eine pragmatische Sichtweise auf die letzten Tage.

In 18 Monaten hat Alexander Farnerud bei YB schon zwei Trainerentlassungen erlebt. Der Schwede ist nach wie vor überzeugt, beim richtigen Klub zu sein.
In 18 Monaten hat Alexander Farnerud bei YB schon zwei Trainerentlassungen erlebt. Der Schwede ist nach wie vor überzeugt, beim richtigen Klub zu sein.
Keystone

Vielleicht ist es die nordische Gelassenheit. YB hat mal wieder turbulente Tage hinter sich; nach der sportlichen Talfahrt wurde mit der Freistellung von Trainer Christian Gross die Notbremse gezogen und zwei Tage später gegen den FC Zürich der erste Sieg seit vier Spielen realisiert. Nach oder beinahe noch mittendrin in diesem Beben hinter den Kulissen der Young Boys sitzt Alexander Farnerud in der Sonne vor dem Stadion, geniesst ein paar freie Minuten vor dem Nachmittagstraining und sagt: «Verändert hat sich nicht viel.» Der schwedische Mittelfeldspieler ist seit bald eineinhalb Jahren bei YB und denkt lieber über die nächsten als über die letzten Tage nach. «Uns geht es nach dem Sieg besser. Das waren wichtige Punkte, und das zeigt uns: Wir können noch gewinnen.» Aber Farnerud hält mit Nachdruck fest: «Der Ehrgeiz war auch vorher da gewesen. In den Trainings sehe ich die gleiche Motivation.» Beharrlich verzichtet Farnerud darauf, den Trainerwechsel als Argument für die etwas befreitere Vorstellung gegen den FCZ am Dienstag anzuführen. «Gegen Servette etwa kippte das Spiel auf ärgerliche Weise. Wir führten, und zogen uns dann zu weit zurück», äussert sich der Aufbauer zur 1:2-Niederlage in Genf, die seinem Ex-Trainer Gross endgültig den Job kostete. Ob und was sich genau im Gefüge des Teams geändert hat, weiss er nicht, «ich kann ja nicht in die Köpfe meiner Mitspieler sehen.»

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