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Fans provozieren in Amateurliga Spielabbruch

Weil die Provokationen zwischen Mendrisio- und Baden-Fans eskalierte, wurde das 1.-Liga-Spiel abgebrochen.

Die 1.-Liga-Partie zwischen Mendrisio und dem FC Baden musste nach 55 Minuten abgebrochen werden. Nach Provokationen auf beiden Seiten versuchten Badener Fans in den Heimsektor einzudringen, nur durch das Eingreifen von über 30 Sicherheitskräften konnte Schlimmeres verhindert werden. Deshalb musste Schiedsrichter Cornelio Zrgaggen die Partie für zehn Minuten unterbrechen.

Weil die Gästefans nach dem Seitenwechsel unmittelbar hinter dem Schiedsrichter-Assistenten Pyros zündeten, musste Zgraggen die beiden Teams erneut in die Kabinen schicken und entschied nach gemeinsamer Absprache für einen endgültigen Abbruch.

Nicht der erste Vorfall

Weder die Baden-Spieler, noch Zgraggen äussern sich nach dem Skandal, in einer offiziellen Mitteilung lehnt auch der Vorstand des FC Baden eine Stellungnahme ab, da es sich um ein laufendes Verfahren handle. Einzig Mendrisio-Präsident Karl Engel sagt gegenüber «Blick.ch»: «Es ist schlimm, dass das in der ersten Liga passiert.»

Nicht zum ersten Mal fallen die Anhänger des FC Baden negativ auf. Vor einem Jahr urinierte ein Baden-Fan im Heimspiel gegen Muri in die Trinkflasche von Gästetorhüter Reto Felder, Vereinspräsident Thomi Bräm sprach damals offen von einem «Fanproblem». Die Vorfälle häuften sich derart, dass der Vorstand der Mannschaft vorübergehend verbot, sich nach dem Spiel bei den Zuschauern für ihre Unterstützung zu bedanken.

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