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Erste Trainer-Entlassung in Italiens Serie A

Inter Mailand hat den 53-jährigen Trainer Gian Piero Gasperini nach fünf Spielen ohne Sieg entlassen. Der Klub zog damit die Konsequenzen aus dem blamablen Start in die neue Saison.

Gian Piero Gasperini bei Inter entlassen: Inters Trainer reagiert nach der neuerlichen Niederlage.
Gian Piero Gasperini bei Inter entlassen: Inters Trainer reagiert nach der neuerlichen Niederlage.
Reuters

Gian Piero Gasperini, Cheftrainer des ehemaligen Fussball-Champions-League-Siegers Inter Mailand, ist entlassen worden. Am Dienstagabend hatte Inter bei Aufsteiger Novara einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. «Es ist offenkundig, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr im Griff hat», hatte Inters Vereinspräsident Massimo Moratti bereits kurz nach dem Spiel erklärt.

Dem Coach werden gravierende taktische Fehler vorgeworfen. Gasperini, der dritte Inter-Coach seit dem Abgang von José Mourinho nach dem Triple-Gewinn 2010, hatte erst im Juli einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Der frühere Trainer Genoas genoss in Mailand aber von Beginn weg nie die volle Rückendeckung. Interimistisch werden die Nerazzurri vom ehemaligen Captain Giuseppe Baresi (53) und Daniele Bernazzani (49) trainiert.

Inter am Tiefpunkt

Ein Punkt aus drei Serie-A-Spielen, dazu die Niederlagen im Supercup gegen Milan und in der Champions League gegen Trabzonspor: Inter gelangt nach wenigen Wochen in der neuen Saison am Tiefpunkt an. Gegen Novara, das sein erstes Serie-A-Heimspiel seit 55 Jahren bestritt, war der Meister der Jahre 2007 bis 2010 bemüht, den schlechten Saisonstart zu korrigieren. Doch die verunsicherte Equipe brachte wenig zustande. Die erste Chance hatte Giampaolo Pazzini erst nach 75 Minuten.

Auf dem heimischen Kunstrasen war Novara vor der Pause durch den Inter-Sprössling Meggiorini 1:0 in Führung gegangen. Den Vorsprung verteidigte der Aufsteiger aus der Kleinstadt, 50 km westlich von Mailand gelegen, ohne grössere Probleme, dann schwang sich Rigoni in der Schlussphase noch zum Doppeltorschützen auf. Beim 2:0 (86.) hatte der Japaner Morimoto den Penalty herausgeholt, der die Partie letztlich entschied und Inters Verteidiger Andrea Ranocchia sogar noch eine Rote Karte einbrachte.

si/ot

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