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Erst Bombendrohung, dann Favres Frust

Für den Gladbacher Trainer Lucien Favre endet das Freitagsspiel der Bundesliga gegen Schalke enttäuschend. Schuld daran ist auch ein anderer Schweizer.

«Uns hat vorne die Power gefehlt»: Lucien Favre geht mit Gladbach für einmal leer aus.
«Uns hat vorne die Power gefehlt»: Lucien Favre geht mit Gladbach für einmal leer aus.
Keystone

Schalke 04 hat in der 20. Runde der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:0 gewonnen. In seinem 250. Bundesligaspiel gelang Tranquillo Barnetta in der 10. Minute der Siegestreffer für die Gelsenkirchener. Der Schweizer Internationale erzielte damit sein drittes Saisontor. Sechs Minuten vor Ende wurde er ausgewechselt.

Schalke setzte sich in der Tabelle auf Platz 3 und liegt nun einen Punkt vor Gladbach, bei dem mit Torhüter Yann Sommer und Granit Xhaka beide Schweizer im Einsatz standen. Für die Gladbacher war es nach zwei Siegen die erste Niederlage 2015.

«Wir sind sehr glücklich über den Sieg gegen Gladbach, denn wir haben uns gegen die Borussia immer schwer getan. Wir sind derzeit gut organisiert, haben nicht viel zugelassen und das entscheidende Tor gemacht. Die Spieler haben alles gegeben, was unsere Fans auch sehen wollen», kommentierte Schalkes Trainer Roberto Di Matteo den Erfolg.

Lucien Favre, der Coach der Borussia, sprach von einer überzeugenden Organisation des Gegners: «Wir haben das Spiel insgesamt kontrolliert und hatten viel Ballbesitz. Aber das ist manchmal zu wenig, um zu gewinnen. Schalke hat gut defensiv gespielt, da war es sehr schwer, die Lücke zu finden. Uns hat vorne die Power gefehlt.»

Wegen der verschärften Einlasskontrollen begann die Partie mit zehnminütiger Verspätung. Eine anonyme Bombendrohung hatte vor Spielbeginn Polizei und Feuerwehr in Gelsenkirchen in Atem gehalten.

Schalke 04 - Mönchengladbach 1:0 (1:0) 61'973 Zuschauer. - Tor: 10. Barnetta 1:0. - Bemerkungen: Schalke mit Barnetta (bis 85./3. Saisontor/250. Bundesligaspiel), Mönchengladbach mit Sommer, Xhaka.

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