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Erfolgserlebnis für Favres Gladbacher

Borussia Mönchengladbach feiert seinen ersten Europacup-Erfolg der Saison – 2:0 gegen Olympique Marseille. Mit Leverkusen (4:0 bei Rapid Wien) und Hannover 96 (2:1 in Helsingborg) kamen zwei weitere Bundesligisten zu Siegen.

Endlich kann er wieder lachen: Lucien Favre.
Endlich kann er wieder lachen: Lucien Favre.
Keystone

16 Jahre hatte Mönchengladbach darauf gewartet, wieder europäisch zu spielen. Doch die bisherigen Auftritte des Bundesligisten auf europäischem Parkett waren alles andere als berauschend. Nach dem Verpassen der Champions League wich auch in der Europa League nach dem 0:0 in Limassol und der 2:4-Niederlage gegen Fenerbahçe Istanbul die Euphorie schnell der Ernüchterung. Die Mannschaft, die in der letzten Saison mit ihrem Offensiv-Fussball noch ganz Deutschland begeisterte, stand plötzlich in der Kritik, ebenso ihr Trainer Lucien Favre.

Auch gegen Olympique Marseille konnte Gladbach seine derzeitigen Probleme nicht vollends kaschieren. Vor allem in der Startphase beanspruchte das Heimteam das Können von Torhüter Marc André ter Stegen und ein wenig Glück, dass es nicht in Rückstand geriet. So fiel der Führungstreffer nach gut einer halben Stunde entgegen dem Spielverlauf. Nach einem klaren Handspiel von Charles Kaboré verwertete Captain Filip Daems den fälligen Penalty souverän.

Mit der Führung im Rücken spielte das Team von Favre befreiter auf. Für die Siegsicherung sorgte Peniel Mlapa, der zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit einem herrlichen Weitschuss zum 2:0 traf. Der U-21-Internationale, der im Sommer aus Hoffenheim nach Gladbach gewechselt war, hatte den Holländer Luuk de Jong ersetzt, der nach einer Stunde mit einer Knieverletzung verletzt ausgeschieden war. Erstmals nicht zum Einsatz in dieser Saison kam der Schweizer Internationale Granit Xhaka.

Napoli verliert in der Ukraine

Napoli verkauft sich auf der europäischen Bühne in dieser Saison schlecht. Gegen Dnjepr Dnjepropetrowsk erlitten die Italiener die zweite deutliche Niederlage in Folge und verloren nach dem 0:3 beim PSV Eindhoven in der Ukraine 1:3. Nach 64 Minuten lag Napoli bereits 0:3 zurück. Von den Schweizern kam nur Blerim Dzemaili über 90 Minuten zum Einsatz. Gökhan Inler spielte nur in der Schlussphase und Valon Behrami stand nicht einmal im Aufgebot, er wurde geschont. Auch sonst gab Trainer Walter Mazzari – wie immer in der Europa League - den Reservisten Einsatzzeit. Nur drei Spieler aus der Startformation gegen Dnjepr gehören gewöhnlich zum Stamm der Napoli-Squadra.

Für den Treffer des Abends in der Europa League sorgte der griechische Internationale Girogios Seitaridis in der Partie zwischen Panathinaikos Athen und Lazio Rom. Nachdem sein Torhüter Orestis Karnezis in der 25. Minute nach einem Ausflug den Ball geklärt und zu Seitaridis gespielt hatte, spielte dieser den Ball zurück. Dabei landete der Ball anstatt beim Mitspieler im eigenen Tor. Den Fehler von Seitaridis bügelte erst in der Nachspielzeit der Spanier Toché aus, der zum 1:1 traf.

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