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Er nennt sich HRH

Seine Mutter starb bei einem Heli-Absturz, er selber ist mit einer CNN-Frau verheiratet und seine Ziele setzt er hoch an: Wie Blatter-Herausforderer Ali bin al-Hussein den Fifa-Thron erklimmen will.

Ueli Kägi
Konkurrenz aus dem Orient: Prinz Ali bin al-Hussein will Sepp Blatter (hier in Amman im Mai 2014) den Fifa-Thron streitig machen.
Konkurrenz aus dem Orient: Prinz Ali bin al-Hussein will Sepp Blatter (hier in Amman im Mai 2014) den Fifa-Thron streitig machen.
«Ich will mich in Position bringen, um bereit zu sein, wenn Blatter wirklich aufhört»: Jérôme Champagne. (Archivbild AFP)
«Ich will mich in Position bringen, um bereit zu sein, wenn Blatter wirklich aufhört»: Jérôme Champagne. (Archivbild AFP)
Gianluigi Guercia, AFP
Der König sitzt noch auf seinem Thron: Sepp Blatter.
Der König sitzt noch auf seinem Thron: Sepp Blatter.
Marcus Brandt, Keystone
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His Royal Highness Prince Ali bin al-Hussein. Der Mann aus dem jordanischen Königshaus will am 29. Mai Fifa-Präsident werden – «weil ich glaube, dass die Zeit gekommen ist, um den Fokus weg von Verwaltungsstreitigkeiten zurück auf den Sport zu lenken».

Der Entscheid zur Kandidatur war für ihn «nicht einfach», er fällte ihn «nach reiflicher Überlegung und vielen Diskussionen mit geschätzten Fifa-Kollegen während der vergangenen Monate». Die Botschaft, die er dabei immer wieder gehört habe: «Dass es Zeit ist für einen Wechsel. Das Spiel der Welt verdient eine Führung von Weltklasse.» Die Fifa muss nach Hussein ein «Modell für Ethik, Transparenz und gute Führung» sein. Die Schlagzeilen sollen sich wieder um den Fussball und nicht mehr um den zuletzt immer wieder von internen Krisen und Korruption geschüttelten Weltverband drehen.

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