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Einstand von Schweizer Duo – souveräne Bayern

Bayern kam in der schweren Gruppe A der Königsklasse perfekt aus den Startlöchern. Bei Villarreal siegten die Münchner 2:0. Manchester City und Napoli trennten sich Remis.

Harter Zweikampf: Napolis Gökhan Inler versucht Citys Goalgetter Edin Dzeko zu stoppen.
Harter Zweikampf: Napolis Gökhan Inler versucht Citys Goalgetter Edin Dzeko zu stoppen.
Keystone

Manchester City ist in der Premier League mit vier Siegen und 15 Toren makellos gestartet. Den Härtetest gegen Napoli bestand die teuer zusammengestellte Equipe von Roberto Mancini aber nur halbwegs. Mit dem 1:1 konnten die Engländer nicht zufrieden sein. Sie betrieben grossen Aufwand, waren meist in Ballbesitz, aber sie hatten im Abschluss kein Glück. Yaya Touré und Sergio Kun Agüero trafen nur die Latte (34./73.). Immerhin konnte der Serbe Aleksandar Kolarov Napolis Führungstor von Edinson Cavani mit einem sehenswerten Freistoss ausgleichen (74.).

Napoli konterte in Manchester gefährlich. Es hatte dank schnellem Umschalten in der Offensive mehr zu bieten als bloss den Führungstreffer in der 69. Minute. Ezequiel Lavezzi schoss früh an die Latte (18.), kurz nach der Pause musste Vincent Kompany eine Direktabnahme von Marek Hamsik auf der Linie abwehren. Gökhan Inler hatte nicht seinen besten Abend. Dem Schweizer Captain unterliefen mehr Fehler als gewohnt. Zudem machte er das Foul, in dessen Anschluss der Ausgleich für Manchester fiel. Aber es war auch Inler gewesen, der mit einem gewonnen Zweikampf tief in der eigenen Platzhälfte den Konter eingeleitet hatte, den Cavani mit dem 1:0 abschloss. Blerim Dzemaili kam erst in der Schlussphase zum Einsatz.

Sichere Bayern

Im anderen Spiel der Gruppe A kam Bayern München bei Villarreal zum ersten Sieg in Spanien seit 2001. Nach dem Führungstor von Toni Kroos schon in der 7. Minute war der achte Starterfolg in Serie in der Champions League nie in Gefahr. Am Ende hätte er höher ausfallen müssen als bloss 2:0. Villarreal, das mit nur einem Punkt und fünf Gegentoren in die Primera Division gestartet war, konnte den souveränen Bundesliga-Topverein in der aktuellen Verfassung nicht bedrängen. Allein der nach der Pause eingetretene Niels Petersen hatte in den ersten 90 Sekunden seines Teileinsatzes alleine vor dem gegnerischen Keeper zwei hochkarätige Chancen (46./47.), später traf Kroos noch den Pfosten, ehe der Brasilianer Rafinha nach feiner Einzelleistung zum 2:0 erfolgreich war.

Real Madrid kam in der Gruppe D bei Dinamo Zagreb zum fünften Startsieg in Folge und gewann dank des Tores des Argentiniers Alessandro Di Maria 1:0. Der kroatische Meister hatte seine Chance in der ersten Halbzeit, als Stürmer Ante Rukavina frei stehend aus wenigen Metern Reals Torhüter Iker Casillas anschoss (33.). Ansonsten hatte Real das Spiel im Griff. Die Entscheidung führten die Spanier gleichwohl erst nach der Pause herbei. In der 52. Minute traf Di Maria nach feinem Zuspiel von Marcelo, der später die Rote Karte sah, unter die Latte. Der gesperrte Coach José Mourinho sah die solide Leistung seines Teams letztlich doch nicht wie angekündigt in seiner Hotel-Suite am TV. Der Portugiese nahm auf der VIP-Tribüne hinter dicken Glasscheiben Platz.

Inters Blamage

Die erste Überraschung lieferte ausgerechnet Trabzonspor in der Gruppe B. Die Türken sind in der Champions League nur dabei, weil Meister Fenerbahce wegen der Manipulationsvorwürfe auf eine Teilnahme verzichtete. In Mailand setzte sich der krasse Aussenseiter gegen Inter 1:0 durch. Das unerwartete Tor schoss der tschechische Verteidiger Ondrej Celustka nach einer Verwirrung in der italienischen Abwehr (76.).

Inter taumelt damit früh in der Saison in die (erste) Krise. Am Sonntag verlor das Ensemble zum Serie-A-Auftakt in Palermo 3:4. Gegen Trabzonspor lieferten die vielen Umstellungen von Trainer Giampiero Gasperini nichts Zählbares. Inter war zwar überlegen, schaffte es aber nicht, den starken türkischen Keeper zu bezwingen.

Doumbias Show in Frankreich

Seydou Doumbia hat es wieder einmal gerichtet. Dank zwei Treffern des Ex-YB-Stürmers holte ZSKA Moskau bei Lille einen Zweitore-Rückstand zum Schlussresultat von 2:2 auf. Doumbia traf erst in der 72. Minute zum 1:2. Und kurz vor Schluss setzte der Ivorer noch einen drauf und rettete seinem Team damit einen Punkt zum Auftakt der Champions League.

si/fal

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