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Eine «Wundertüte» und die üblichen Wortspiele

Nicht nur YB hat seine Freude am grossen Los. Auch aus Turin, Manchester und Valencia gibt es Reaktionen zu den Young Boys.

Juventus Turin, Manchester United, Valencia. Kein schlechtes Los für die Premiere von YB in der Champions League. Der Club ist in Aufruhr, die Stadt rüstet sich für die Ankunft von Ronaldo, Pogba und Co.

Die Young Boys haben also ihre Freude an der prominenten Champions-League-Gruppe. Und die Prominenten selbst ihrerseits haben ihre Freude an den Young Boys. Vorab sind natürlich die Rückkehr von Cristiano Ronaldo ins Old Trafford und der Druck auf United-Trainer Mourinho, der nach schlechtem Saisonstart schon in Rücklage ist, das Thema. YB ist bei diesem argwöhnischen Beäugen nur eine Beobachterrolle zugedacht.

Ein paar Zeilen zum Schweizer Nobody verlieren aber dennoch einige Zeitungen und Portale. Aus Italien meldet die «Gazzetta dello Sport»: «Der Aussenseiter ist eine Wundertüte. Hinter Leader Hoarau wartet eine Gruppe von vielversprechenden Jungen, in der Sow heraussticht.»

Der fachlichen Analyse der Italiener steht ein überaus charmanter Kommentar aus England gegenüber. «Die Young Boys haben in der Schweiz die Dominanz von Basel beendet – und würden sich bereits darüber freuen, den anderen ein Schnippchen zu schlagen.»

Fast schon ein Running-Gag ist im Zusammenhang mit YB ja der Clubname, wenn es gegen englische Teams geht. Hämische Tweets liessen auch gestern nach der Auslosung nicht lange warten – vor allem in Richtung des aktuellen Formtiefs der United.

Und auch in Italien haben sie ihre Freude am Namen von YB – gerade im Zusammenhang mit der «alten Dame» Juve.

Aus spanischer Sicht, beziehungsweise jener von Valencia, klingt es angesichts der beiden Schwergewichte in der Gruppe verständlicherweise etwas ernüchtert. Die Sportzeitung Marca schreibt von der «kompliziertesten Gruppe aller spanischen Teams» und dass es für Valencia schwer werde, überhaupt weiterzukommen.

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