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Ein Glücksschuss erlöst Borussia Dortmund

Der Zweitligist Greuther Fürth verlangte dem deutschen Meister Borussia Dortmund im ersten Halbfinal des DFB-Pokal alles ab. Die Entscheidung fiel erst in der 121. Minute.

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Borussia Dortmund musste 120 Minuten leiden, ehe der Finaleinzug perfekt war. Hier kommt Grosskreutz im Zweikampf mit dem Fürther Nehrig zu Fall.
Borussia Dortmund musste 120 Minuten leiden, ehe der Finaleinzug perfekt war. Hier kommt Grosskreutz im Zweikampf mit dem Fürther Nehrig zu Fall.
Keystone

Zwanzig Partien war Borussia Dortmund vor dem DFB-Pokal-Halbfinalspiel bei der SpVgg Greuther Fürth ungeschlagen. Entsprechend wenig Kredit genossen die Fürther bei den Experten, obwohl sie schon die Erstligisten Hoffenheim und Nürnberg aus dem Wettbewerb gekegelt hatten.

Der Tabellenführer der 2. Bundesliga erzwang in den überraschend ausgeglichenen 90 Minuten der regulären Spielzeit aber dennoch eine Verlängerung und war dort dem goldenen Treffer sogar näher als der amtierende Meister und Spitzenreiter der Eliteliga. Vor allem der Kanadier Olivier Occean, der in der vergangenen Saison noch beim Drittligisten Offenbach spielte, stellte die Dortmunder Defensive wiederholt vor Probleme. Erst in der 117. Minute sendete Jakub Blaszykowski mit einem satten Schuss ein Lebenszeichen.

Eine Minute später brachte Fürths Trainer Mike Büskens seinen Ersatzkeeper Jasmin Fejzic für Stammtorhüter Max Grün. Fejzic, der in dieser Saison zuvor noch kein Spiel bestritten hatte, gilt als sicherer Penaltyschütze. Zum Elfmeterschiessen kam es aber gar nicht, weil Ilkay Gündogan in der 121. Minute via Pfosten und Fejzics Rücken zum glückhaften 1:0 für die Dortmunder traf.

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