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Ein angenehmer Europacup-Abend für Stevens und Abdi

Schalke hat seinem neuen Trainer Huub Stevens in der Europa League eine erfolgreiche Rückkehr beschert. Auch für Almen Abdi verlief der Abend positiv.

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Die Nerven behalten: Almen Abdi verwandelt den Strafstoss im Celtic-Park.
Die Nerven behalten: Almen Abdi verwandelt den Strafstoss im Celtic-Park.
Keystone

In die Stammformation hat es Almen Abdi auch im zweiten Jahr bei Udinese noch nicht geschafft. Weil der Europacup für die Friauler nicht höchste Priorität geniesst, durfte der Schweizer Offensivakteur beim 1:1 gegen Celtic Glasgow von Anfang an und über 90 Minuten spielen.

Für Udinese zahlte sich dies in der Schlussphase aus. Abdi, der vorderste Mann im 3-5-1-1-System, verwertete in der 88. Minute einen Foulpenalty zum späten, aber verdienten Ausgleich. Der Südkoreaner Ki hatte Celtic schon nach drei Minuten ebenfalls mittels Foulpenalty in Führung gebracht.

Matchwinner Fuchs

Fast 50'000 Zuschauer waren dabei, als Schalkes holländischer «Jahrhunderttrainer» Stevens 3428 Tagen nach seinem Abgang im Jahr 2002 das Comeback in Gelsenkirchen feierte. Das Resultat von 3:1 gegen Maccabi Haifa stimmte für Schalke, nicht zwingend aber die Leistung. Jene offensiven Aktionen, die das Team unter dem aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Ralf Rangnick in den letzten Wochen ausgezeichnet hatten, waren kaum zu sehen.

Den Grundstein für den wichtigen ersten «Dreier» in der Europa League, der die «Königsblauen» zum neuen Leader der Gruppe J machte, legte Christian Fuchs. Der österreichische Aussenverteidiger erzielte die ersten beiden Schalker Treffer, den dritten durch den Spanier José Manuel Jurado leitete Fuchs ein.

Englische Klubs mit reiner Weste

Die englischen Teams konnten eine makellose Bilanz vorweisen. Philippe Senderos und Pajtim Kasami bezwangen mit Fulham die Dänen von Odense 2:0. Stoke City (2:1 gegen Besiktas Istanbul), Zweitdivisionär Birmingham City (2:1 in Maribor) und Tottenham (3:1 gegen die Shamrock Rovers) blieben ebenfalls siegreich. Tottenham geriet gegen die irischen Halbprofis, die sich hervorragend verkauften, allerdings in Rückstand. Nach zwei Lattentreffern in der ersten Halbzeit sorgten drei Tore der «Spurs» zwischen der 60. und 65. Minute doch noch für klare Verhältnisse an der White Hart Lane.

(si)

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