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Dynamo Dresden will XXL-Manager Calmund als Präsidenten

Beim achtfachen DDR-Meister Dynamo Dresden ist der Präsidentensessel vakant. Politik und Prominenz in Sachsen hoffen, dass der frühere Leverkusener Reiner Calmund den Posten übernimmt.

130 Kilogramm Sachverstand: Reiner Calmund.
130 Kilogramm Sachverstand: Reiner Calmund.
Keystone

«Dynamo braucht ein Sprachrohr, das die Mitglieder begeistert. Herr Calmund könnte das, er wäre mehr als ein würdiger Nachfolger», sagt Hauke Haensel, der abtretende Präsident des Drittligisten. «Das wäre für Dynamo eine Supersache - eine Traumbesetzung. Aber natürlich muss Reiner Calmund das ganze persönlich entscheiden», pflichtet ihm Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler bei.

Calmund gehört bei Dynamo Dresden seit diesem Sommer dem Aufsichtsrat an. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, dem Verein professionelle Strukturen zu verschaffen. Bislang ist allerdings erst das Publikum bundesligareif - gegen Rostock pilgerten 30'000 Fans ins Rudolf-Harbig-Stadion.

Für den genussfreudigen Rheinländer Calmund, der in der TV-Sendung «Kocharena» als Juror amtet, ist der Traditionsverein eine Herzensangelegenheit. «Dynamo ist mein Hobby geworden», verriet er. Eine Zusage zum Präsidentenjob liess sich der 61-Jährige aber noch nicht entlocken.

Vielleicht kann ihn der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich umstimmen. «Dynamo hat eine tolle Fangemeinde und brauch einen grossartigen Präsidenten», so der CDU-Politiker. Ein Freund Calmunds sorgte mit seiner Einschätzung der Lage zudem für Hoffnung: «Wenn Calli einmal Feuer gefangen hat, sollte man nie nie sagen.»

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