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Doping-Ärger für die Schweizer Nationalmannschaft

Nichts mit Erholung: Acht Spieler mussten am Sonntag frühmorgens zur Doping-Kontrolle. Diese reagierten mit Unverständnis.

Frust bei den Schweizer Nationalspielern über die ungewöhnliche Dopingkontrolle.
Frust bei den Schweizer Nationalspielern über die ungewöhnliche Dopingkontrolle.
Keystone

Auch nach dem aufwühlenden 3:2-Heimsieg gegen Slowenien kamen die Schweizer Nationalspieler nicht richtig zur Ruhe. Wie «Blick» berichtet, wurden acht Spieler bereits um 6 Uhr morgens von vier Dopingkontrolleuren aus dem Bett geholt.

Nationaltrainer Vladimir Petkovic zeigte sich ob dieses Besuchs wenig erfreut: «Ich verstehe nicht, warum sie am Sonntagmorgen kommen müssen, genau am Tag nach einem Spiel und zwei Tage vor dem nächsten. Die Erholung ist fundamental, dabei hätten sie die ganze Woche Zeit gehabt.» Am Dienstag spielt die Schweiz im legendären Wembley-Stadion gegen Tabellenführer England.

Ganz den Humor verlieren wollte Petkovic aber doch nicht, sagte ironisch: «Die Kontrolleure haben sich die letzten 30 Minuten unserer Spiels angeschaut und haben gesehen, mit welcher Power wir spielten. Danach dachten sie wohl, dass da etwas nicht normal sein könnte.»

Auch Teamarzt Cuno Wetzel bezeichnete den Zeitpunkt der Kontrolleure als «sehr speziell» und «nicht ideal». Es sei nicht optimal, die Fussballer während einer so kurzer Erholungsphase zu stören.

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