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«Dieser Titel ist ein schöner Lohn nach dieser harten Zeit»

Luis Suárez freut sich nach dem Sieg der Champions League besonders, weil er zu Beginn der Saison wegen seiner Beissattacke gesperrt war.

Vom Zuschauer zum Finaltorschützen: Luis Suárez.
Vom Zuschauer zum Finaltorschützen: Luis Suárez.
Keystone

Als die Saison 2014/15 für den FC Barcelona begann, war Luis Suárez nur Zuschauer, aber nicht etwa, weil er verletzt war. Der Stürmer aus Uruguay büsste für seine Beissattacke an der WM in Brasilien gegen Giorgio Chiellini. Erst im Oktober lief seine Sperre ab. Am Ende der Saison, in Berlin beim Final der Champions League, gehörte Suárez zu den strahlenden Protagonisten.

Er erzielte das 2:1 und sagte, als der Triumph perfekt war: «In den vergangenen Monaten musste ich oft leiden, bis ich wieder zurück auf dem Platz sein durfte. Darum ist dieser Titel ein sehr schöner Lohn nach dieser harten Zeit.» Er dankte seiner Frau, seinem Umfeld. Und lächelte ein scheues Lächeln.

Trophäe: Verteidiger Piqué stemmt den Pokal in die Luft.
Trophäe: Verteidiger Piqué stemmt den Pokal in die Luft.
Keystone
Ekstase in Berlin: Die Barcelona-Spieler feiern den fünften Champions-League-Sieg der Clubgeschichte.
Ekstase in Berlin: Die Barcelona-Spieler feiern den fünften Champions-League-Sieg der Clubgeschichte.
Keystone
Die erneute Führung: Suarez staubte nach einem Schuss von Messi ab und brachte den FC Barcelona in der 68. Minute wieder in Führung.
Die erneute Führung: Suarez staubte nach einem Schuss von Messi ab und brachte den FC Barcelona in der 68. Minute wieder in Führung.
AFP
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Speziell war der Sieg gegen Juventus auch für Marc-André ter Stegen, der vor einem Jahr vom mittlerweile entlassenen Sportdirektor Andoni Zubizaretta eigentlich als Nummer 1 verpflichtet worden war. Aber dann warf ihn eine Verletzung zurück, ter Stegen musste hinter Claudio Bravo anstehen und kam einzig zum Einsatz, wenn Barcelona im spanischen Cup oder in der Champions League antrat. «Wir haben dieses Jahr hervorragend gespielt, deshalb haben wir diesen Erfolg auch verdient», sagte der deutsche Goalie, der anfügte, dass er genau deshalb nach Barcelona gezogen ist: «Ich wollte Titel gewinnen.»

Die Verlierer aus Turin haderten vor allem mit der zweiten Halbzeit. «Da gab es Momente, in denen wir das Spiel hätten wenden können», befand Juventus-Goalie Gianluigi Buffon: «Wir verzeichneten insgesamt zwar weniger Chancen, können uns aber nichts vorwerfen. Wir haben eine gute Leistung abgeliefert.» Gefasst wirkte Stephan Lichtsteiner. Seine Enttäuschung vermochte der Schweizer Nationalspieler zwar nicht zu verbergen, er gestand aber sportlich ein: «Wir müssen diese Niederlage akzeptieren. Die bessere Mannschaft hat gewonnen.»

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