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«Die Zeit nach Fringers Entlassung war der reinste Horror für mich»

Walter Stierli ist ein grosser Stein vom Herzen gefallen. Der Startsieg in Neuenburg war für den Präsidenten des FC Luzern Balsam für seine verletzte Seele. In Redaktion Tamedia erklärt er weshalb.

Walter Stierli ist der grosse Macher des FC Luzern. Nach dem 3:0-Sieg gegen Xamax ist der FC Luzern der erste Leader der Saison. Der neue Trainer Murat Yakin, der Basler, ist in der Innerschweiz angekommen und völlig akzeptiert. «Die Innerschweiz brennt», sagt Stierli. Die nächste Partie, das erste Heimspiel im neuen Stadion, werde gegen Thun mit 17'500 Zuschauern restlos ausverkauft sein. «Wir haben schon über 8000 Saisonkarten verkauft. Und für das Spiel gegen Thun konnten wir schon über 4000 Einzeltickets absetzen», freut sich Stierli.

Doch der Präsident ist trotz der Euphorie nachdenklich geblieben. Er blendet auf eine schwierige Zeit zurück. Stierli hatte in der letzten Saison fünf Runden vor Schluss Trainer Rolf Fringer entlassen. Der ehemalige Nationaltrainer hatte den FCL vor dem Abstieg bewahrt und 2010 sogar noch zum Wintermeister geführt. Fringer war bei den FCL-Fans äusserst beliebt. Seine Entlassung sorgte für Wut und Unverständnis. Die Verpflichtung von Murat Yakin wurde als Risiko eingestuft.

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