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Die Young Boys sind dort, wo sie nicht hinwollten

Die Aufarbeitung des Ausscheidens im Cup fällt den Young Boys schwer. Die Enttäuschung nach dem 2:3 in Winterthur sitzt nach wie vor tief. Nun werde die Verpflichtung von neuen Spielern in der Winterpause zum Spagat, sagt CEO Ilja Kaenzig.

Hoffen und Bangen bei den Berner Spielern während des Elfmeterschiessens.
Hoffen und Bangen bei den Berner Spielern während des Elfmeterschiessens.
Keystone
Der Winterthurer Goalie Christian Leite wird frenetisch gefeiert nachdem er beim Elfmeterschiessen gegen Bern drei Penaltys gehalten hat.
Der Winterthurer Goalie Christian Leite wird frenetisch gefeiert nachdem er beim Elfmeterschiessen gegen Bern drei Penaltys gehalten hat.
Keystone
Torschütze David Degen nach dem Cup-K.O.
Torschütze David Degen nach dem Cup-K.O.
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Der Tenor in den Zeitungen ist negativ, die Onlinekommentare sind in den meisten Fällen gnadenlos, die Presseagenturen verfassen Spezialtexte zur Lage des Klubs, und ehemalige Funktionäre bieten ihre Dienste an – die Young Boys sind nach dem Ausscheiden im Cupachtelfinal in Winterthur dort, wo sie in dieser Saison auf keinen Fall hinwollten. Oder wie es CEO Ilja Kaenzig ausdrückt: «Wir haben die Narrenkappe auf.» Es muss unter diesen Umständen ein relativ ungemütliches Nachtessen gewesen sein, zu dem sich Mannschaft und Staff nach dem 2:3 am Sonntagabend in Effretikon mit den Mitgliedern der exklusiven Gönnervereinigung Presidents Club einfanden. Immerhin: «Mit der Zeit wurde es beim Essen etwas lauter. Die Spieler fanden die Sprache wieder», sagt Kaenzig.

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