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Die Rache von St. Paulis Hooligan-Opfer

Im vergangenen August wurde St. Paulis Torhüter Benedikt Pliquett am Bahnhof von HSV-Fans brutal überfallen. Nun hat er sich mit einer starken Vorstellung beim 1:0-Sieg im Hamburger Stadtderby revanchiert.

Sternstunde: Benedikt Pliquett pflückt vor HSV-Stürmer Ruud van Nistelrooy den Ball aus der Luft.
Sternstunde: Benedikt Pliquett pflückt vor HSV-Stürmer Ruud van Nistelrooy den Ball aus der Luft.
Keystone
Gerald Asamoah präsentiert nach seinem goldenen Tor die Piratenbinde.
Gerald Asamoah präsentiert nach seinem goldenen Tor die Piratenbinde.
Keystone
Die Polonaise der Derbysieger.
Die Polonaise der Derbysieger.
Reuters
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Kaum hatte der Schiedsrichter am Mittwochabend das Spiel zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli abgepfiffen, eilte Benedikt Pliquett wie von der Tarantel gestochen zur Eckstange und trat freudig in das mit einem kleinen HSV-Wimpel versehene Plastikrohr. Im Moment des Triumphes entlud sich die ganze Abneigung gegen den Klub, der ihn 2004 nach vier Saisons aussortiert und zum kleinen Lokalrivalen abgeschoben hatte. «Und ihr habt mich vom Hof gejagt, ihr Lutscher», rief der 1,99-Meter-Mann Pliquett ins Mikrofon des Norddeutschen Rundfunks. Wenig später drückte er sich dann schon etwas gewählter aus: «Dieser Derbysieg bedeutet alles, wenn man aus dieser Stadt kommt, diesen Verein so sehr liebt und seit Jahren darauf hingefiebert hat.»

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