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Später Ausgleich kostet Basel wichtige Punkte

Bis zur 89. Minute führt der FC Basel im Nachtragsspiel gegen Lausanne. Letztlich bleibt der Pflichtsieg des Meisters aber aus.

In Schach gehalten: Der FCB schafft es nicht, auf der Pontaise zu gewinnen. (14. März 2018)
In Schach gehalten: Der FCB schafft es nicht, auf der Pontaise zu gewinnen. (14. März 2018)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Stürmer Albian Ajeti kann es nicht fassen: Wieder kein Sieg in der Super League.
Stürmer Albian Ajeti kann es nicht fassen: Wieder kein Sieg in der Super League.
Laurent Gilliéron, Keystone
Die Vaudois freuen sich über den kaum erhofften Punkt. Sie stehen auch mitten im Relegationskampf.
Die Vaudois freuen sich über den kaum erhofften Punkt. Sie stehen auch mitten im Relegationskampf.
Jean-Christophe Bott, Keystone
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Der FC Basel kommt im neuen Jahr nicht in die Spur. In Lausanne reichte es ihm im Nachtragsspiel der 23. Runde bloss zu einem 1:1. Der Rückstand auf Leader YB beträgt nun 13 Verlustpunkte.

Jetzt gewinnt der FC Basel nicht einmal mehr in Lausanne. Auf der Pontaise hatte er seit Einführung der Zehnerliga (2003) in acht von neun Spielen gesiegt. Nicht so in diesem verkorksten Frühjahr 2018. Bis zwei Minuten vor dem Ende schien der FCB trotz mässiger Leistung immerhin mal wieder zu einem Sieg in der Super League zu kommen, dem ersten seit mehr als einem Monat. Doch es kam anders: Simone Rapp traf in der 89. Minute nach einem Zuspiel von Francesco Margiotta aus kurzer Distanz zum Ausgleich. Es war das erste Tor des Tessiners seit seinem Wechsel von Thun in der Winterpause.

Abwehrschwächen beim Meister

Spät offenbarte der FCB wieder einmal Schwächen in der Abwehr. Der neu verpflichtete Léo Lacroix wurde mit einem Steilpass ausgespielt, in der Mitte folgten Fabian Frei und Blas Riveros Rapp zu wenig konsequent. Ein einfacher Spielzug setzte die Basler schachmatt.

Trotz Basler Dominanz nach der Pause fiel dieser Treffer noch nicht einmal ohne Vorwarnung. Nach dem Basler Führungstor durch Michael Lang in der 60. Minute kam Lausanne durch Nicolas Gétaz zunächst zu einem Lattenschuss und kurz vor dem Ausgleich zu einer grossen Chance durch Margiotta.

«Nicht FC-Basel-like»

So redete der Basler Verteidiger Lang hinterher von einer «sehr schwierigen Phase». Die Leistung in Lausanne war zwar ein kleiner Fortschritt im Vergleich zu den Auftritten in Luzern oder zuhause gegen St. Gallen. Doch dies durfte auch erwartet werden. Gegenüber standen diesmal nicht die formstarken Innerschweizer oder Ostschweizer, sondern Lausanne, das seit der Winterpause noch nie gewonnen hat. Die Prognose von CEO Jean-Paul Brigger jedenfalls hat sich nicht bewahrheitet. «Manchmal braucht es ein Tor und dann läuft es», hatte der Walliser in der Pause gesagt.

Am Ende war klar: So einfach findet der FC Basel nicht aus der Krise. «Es braucht mehr. Jeder muss mehr machen, im Spiel und auch im Training. Was wir bieten ist nicht FC-Basel-like», kritisierte Lang.

Super League, Nachtragsspiel:Lausanne-Sport - Basel 1:1 (0:0) 3159 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 60. Lang (Ajeti) 0:1. 89. Rapp (Margiotta) 1:1. Lausanne-Sport: Castella; Loosli, Monteiro, Rochat; Kololli, Geissmann (78. Zeqiri), Pasche, Schmid (81. Zarate), Gétaz (72. Margiotta); Zidane; Rapp. Basel: Vaclik; Lang, Lacroix, Frei, Riveros; Xhaka, Zuffi; Campo (74. Serey Die), Oberlin (61. Stocker), Elyounoussi; Ajeti. Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Manière, Zarate und Dominguez (alle verletzt), Basel ohne Suchy (gesperrt) sowie Petretta, Balanta und Callà (alle verletzt). 38. Freistoss von Kololli an die Latte. 64. Lattenschuss von Gétaz. Verwarnungen: 16. Schmid (Foul). 40. Oberlin (Foul). 76. Monteiro (Foul). 84. Zidane (Foul). 88. Stocker (Foul). 92. Serey Die (Reklamieren).

Rangliste: 1. Young Boys 25/58 (60:25). 2. Basel 24/42 (42:21). 3. St. Gallen 25/39 (38:43). 4. Zürich 24/35 (32:28). 5. Luzern 25/34 (34:39). 6. Grasshoppers 25/31 (32:34). 7. Lugano 25/31 (25:38). 8. Lausanne-Sport 25/27 (38:50). 9. Sion 25/24 (35:44). 10. Thun 25/24 (39:53).

(SDA)

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