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Die grössten Skandale der WM-Geschichte

Eine Woche vor Beginn der Endrunde in Brasilien blickt Redaktion Tamedia auf zehn Ereignisse zurück, die die Fussballwelt empörten.

24. Juni 1990: In den Achtelfinals der WM in Italien kommt es zum Duell der Erzrivalen Deutschland und Holland. Bereits nach etwas mehr als 20 Minuten kochen im Mailänder San Siro die Emotionen über. Frank Rijkaard, kurz zuvor wegen eines Fouls an Rudi Völler verwarnt, spuckt dem deutschen Stürmer vom Schiedsrichter unbemerkt in die Locken, wenig später zieht er ihn auch noch am Ohr und fliegt vom Platz. Völler sieht ebenfalls Rot, weil ihm der Referee eine Mitschuld an den Geschehnissen gibt, und wird beim Verlassen des Feldes noch einmal von Rijkaard bespuckt. 1996 bedauert Rijkaard in einem offenen Brief sein Verhalten. (24. Juni 1990)
24. Juni 1990: In den Achtelfinals der WM in Italien kommt es zum Duell der Erzrivalen Deutschland und Holland. Bereits nach etwas mehr als 20 Minuten kochen im Mailänder San Siro die Emotionen über. Frank Rijkaard, kurz zuvor wegen eines Fouls an Rudi Völler verwarnt, spuckt dem deutschen Stürmer vom Schiedsrichter unbemerkt in die Locken, wenig später zieht er ihn auch noch am Ohr und fliegt vom Platz. Völler sieht ebenfalls Rot, weil ihm der Referee eine Mitschuld an den Geschehnissen gibt, und wird beim Verlassen des Feldes noch einmal von Rijkaard bespuckt. 1996 bedauert Rijkaard in einem offenen Brief sein Verhalten. (24. Juni 1990)
Keystone
8. Juli 1982: Deutschlands Finaleinzug gegen Frankreich (8:7 nach Penaltyschiessen) wird von einer der hässlichsten Szenen in der Geschichte des Fussballs überschattet. In der 57. Minute läuft der gerade erst eingewechselte Patrick Battiston allein auf den deutschen Keeper Toni Schumacher zu. Schumacher stürmt aus seinem Tor, dreht noch in der Luft ab und rammt Battiston den Ellbogen ins Gesicht. Der Franzose bleibt mit einem angebrochenen Halswirbel und einer Gehirnerschütterung bewusstlos am Boden liegen. Der Referee taxiert die grobe Aktion noch nicht einmal als Foul.
8. Juli 1982: Deutschlands Finaleinzug gegen Frankreich (8:7 nach Penaltyschiessen) wird von einer der hässlichsten Szenen in der Geschichte des Fussballs überschattet. In der 57. Minute läuft der gerade erst eingewechselte Patrick Battiston allein auf den deutschen Keeper Toni Schumacher zu. Schumacher stürmt aus seinem Tor, dreht noch in der Luft ab und rammt Battiston den Ellbogen ins Gesicht. Der Franzose bleibt mit einem angebrochenen Halswirbel und einer Gehirnerschütterung bewusstlos am Boden liegen. Der Referee taxiert die grobe Aktion noch nicht einmal als Foul.
Keystone
22. Juni 1986: In der Viertelfinalpartie zwischen Argentinien und England im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt läuft die 51. Minute. Der argentinische Captain Diego Maradona und der englische Keeper Peter Shilton steigen in die Höhe – und plötzlich ist der Ball im englischen Tor. Ein Kopfballtreffer von Maradona, denkt der tunesische Schiedsrichter Ali Bennaceur. In Tat und Wahrheit war es aber ein Handspiel des Argentiniers, der später mit einem Jahrhunderttor den 2:1-Sieg seiner Mannschaft sicherstellen sollte. Auf die strittige Szene angesprochen, erklärt Maradona, er habe den Treffer mit der Hand Gottes erzielt.
22. Juni 1986: In der Viertelfinalpartie zwischen Argentinien und England im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt läuft die 51. Minute. Der argentinische Captain Diego Maradona und der englische Keeper Peter Shilton steigen in die Höhe – und plötzlich ist der Ball im englischen Tor. Ein Kopfballtreffer von Maradona, denkt der tunesische Schiedsrichter Ali Bennaceur. In Tat und Wahrheit war es aber ein Handspiel des Argentiniers, der später mit einem Jahrhunderttor den 2:1-Sieg seiner Mannschaft sicherstellen sollte. Auf die strittige Szene angesprochen, erklärt Maradona, er habe den Treffer mit der Hand Gottes erzielt.
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