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«Es braucht eine Tabula rasa»

Mark Pieth wurde als Reformer von der Fifa ausgebremst. Nun will sich der Verband wandeln. Was der Basler Strafrechtsprofessor davon hält.

Sebastian Rieder
«Ich wurde nicht nur von der Fifa, sondern auch von der Uefa ausgebremst»: Mark Pieth mit Sepp Blatter (verschwommen im Vordergrund) bei einer Pressekonferenz.
«Ich wurde nicht nur von der Fifa, sondern auch von der Uefa ausgebremst»: Mark Pieth mit Sepp Blatter (verschwommen im Vordergrund) bei einer Pressekonferenz.

Die Fifa plant ein Council mit 36 Personen statt eines Exekutivkomitees mit 25 Mitgliedern, es gibt neu eine Frauenquote, Lohntransparenz und klare Strukturen. Wie sind die Reformvorschläge zu werten?

Ich bin hoch erfreut darüber, dass die Fifa plötzlich bereit ist, meine Reformideen anzunehmen. Das hat mich überrascht. Bis vor kurzem hat François Carrard als Leiter der Reformgruppe nur Ohnmacht signalisiert. Bisher war der Widerstand innerhalb der Fifa einfach zu gross, vor allem die arabische Seite stellte sich lange quer. Es gibt ein Papier von Carrard aus der letzten Sitzung des Exekutivkomitees, das noch sehr bescheiden war. Ein heikler Punkt war damals die Amtszeitbeschränkung des Präsidenten.

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