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Doppeladler-Entschuldigung: «Das wird nicht mehr passieren»

Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner haben sich zu ihrem Jubel während der WM geäussert.

Ein symbolischer Händedruck: Bernhard Heusler und Peter Gilliéron an der Pressekonferenz vom Samstag, 24. November. An dieser informierten die beiden über die Erkenntnisse, die Heusler zusammen mit Georg Heitz gemacht hat, als er die Strukturen im Verband analysierte. Die frühere Spitze des FC Basel kam unter anderem zum Schluss, dass der Verband eine neue Stelle schaffen soll, jene des Sportlichen Leiters. Auch damit es nicht mehr zu solchen Aufregern kommt:
Ein symbolischer Händedruck: Bernhard Heusler und Peter Gilliéron an der Pressekonferenz vom Samstag, 24. November. An dieser informierten die beiden über die Erkenntnisse, die Heusler zusammen mit Georg Heitz gemacht hat, als er die Strukturen im Verband analysierte. Die frühere Spitze des FC Basel kam unter anderem zum Schluss, dass der Verband eine neue Stelle schaffen soll, jene des Sportlichen Leiters. Auch damit es nicht mehr zu solchen Aufregern kommt:
Peter Klaunzer, Keystone
Der Stein des Anstosses: Die Nationalspieler Granit Xhaka (l.) und Xherdan Shaqiri (r.) zeigen nach ihren Toren an der WM gegen Serbien den albanischen Doppeladler.
Der Stein des Anstosses: Die Nationalspieler Granit Xhaka (l.) und Xherdan Shaqiri (r.) zeigen nach ihren Toren an der WM gegen Serbien den albanischen Doppeladler.
Keystone
Xherdan Shaqiri erklärt sich vor den Medienleuten. Er entschuldigte sich dabei für seinen Jubel während der WM.
Xherdan Shaqiri erklärt sich vor den Medienleuten. Er entschuldigte sich dabei für seinen Jubel während der WM.
Walter Bieri, Keystone
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Der Schweizer Fussballverband wartet mit einer grossen Überraschung auf: Alle Spieler und der gesamte Staff präsentieren sich den Medien und zeigen Geschlossenheit.

Auf dem Programm stand eigentlich eine Medienkonferenz mit Trainer Vladimir Petkovic. Doch plötzlich ergriff Claudio Sulser das Wort. Während der Nationalmannschafts-Delegierte noch sprach, öffnete sich die Tür und das ganze Team inklusive Staff betrat den Konferenzraum. «Wir wollen mit allen kommunizieren, transparent sein und offen reden», sagte Sulser. Dann nahm neben ihm und Petkovic der gesamte Spielerrat Platz: Xherdan Shaqiri, Yann Sommer, Johan Djourou, Granit Xhaka und Captain Stephan Lichtsteiner.

«Wir wussten nicht, welche Wellen wir auslösen»

Erstmals nach der WM und dem «Tsunami, der auf uns eingebrochen ist», entschuldigten sich die Spieler für den Doppeladler-Jubel. Granit Xhaka sagt: «Wir haben das besprochen und gesagt, dass das in Zukunft nicht mehr passieren wird. «Wir wussten nicht, welche Wellen wir auslösen, und dafür wollen wir uns auch entschuldigen», sagt Stephan Lichtsteiner, der sich bei der Doppeladler-Affäre im Serbenspiel solidarisch mit Xhaka und Shaqiri zeigte, «wir wollten niemandem auf die Füsse treten.» Ähnlich tönte es bei Shaqiri: «Klar, entschuldige ich mich, falls sich Leute angegriffen gefühlt haben.»

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