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«Die Bundesliga war eine grosse Verlockung»

Ulisses Garcia soll bei YB den Konkurrenzkampf auf der linken Abwehrseite beleben. Der 21-Jährige hat schon drei Profiteams erlebt – und trifft in Bern auf Bekannte.

Ulisses Garcia: «Ich fühle mich jetzt bereit, bei einem Schweizer Spitzenteam um meinen Platz zu kämpfen.»
Ulisses Garcia: «Ich fühle mich jetzt bereit, bei einem Schweizer Spitzenteam um meinen Platz zu kämpfen.»
Raphael Moser

Nach einer kleinen Odyssee sind Sie wieder zurück in der Schweiz.Ulisses Garcia:Als Irrfahrt würde ich meine Jahre in Deutschland nicht bezeichnen. Ich habe in Bremen und zuletzt bei Nürnberg viel gelernt, es war eine tolle Erfahrung. Und die Bundes­liga eine grosse Verlockung.

Der Sie zu früh erlegen sind?Ich denke nicht. Ich fühlte mich damals vor drei Jahren bereit für diesen Schritt von GC zu Werder Bremen. Und ich fühle mich jetzt bereit, bei einem Schweizer Spitzenteam um meinen Platz zu kämpfen.

Und womit hatten Sie in Deutschland zu kämpfen?Mit grosser Konkurrenz, mit der Distanz zu meiner Familie in Nürnberg und Bremen.

Sind Sie ein Familienmensch?Ja, das ist das Wichtigste für mich. Meine Eltern sind auf den Kapverden geboren, ich bin in Portugal geboren, und als wir nach Genf kamen, hatten wir nur einander ­– ich und meine zwei Schwestern.

Die Schweiz kennt schon einen starken Fussballer von den ­Kapverden.Gelson Fernandes ist ein guter Freund von mir! Er hat mir in Deutschland auch geholfen.

Durch Ihre Herkunft sprechen Sie Portugiesisch, als Genfer Französisch, wegen der Bundesliga Deutsch. Sie dürften sich hier gut zurechtfinden.Absolut, aber das war noch nie mein Problem.

Welches sind Ihre Stärken?Mein linker Fuss und meine Geschwindigkeit (lächelt).

Ihr Werdegang erinnert etwas an Djibril Sow, der vor einem Jahr ebenfalls das Kapitel Bundesliga schloss und bei YB einen steilen Aufstieg hinlegte.Wir kennen uns aus der U-21-Nationalmannschaft, und natürlich habe ich viel mit ihm darüber geredet. Er und andere, die ich kenne, waren mit ein Grund für meinen Wechsel zu YB.

Leute wie . . .?Leute wie Kevin Mbabu, mit dem ich schon als Junior bei Servette gespielt habe, Leute wie Gérard Castella, den ich aus den Nachwuchsnationalteams kenne. Sie haben mir das Projekt YB nähergebracht, und es gefällt mir sehr gut, diese Philosophie und den Fussball, den man hier spielen will.

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