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Der Respekt des FCZ vor einem früheren GC-Joker

Der FC Zürich versucht heute in der rumänischen Fussball-Provinz, in der Europa League Tritt zu fassen. Der Respekt vor dem FC Vaslui ist gross.

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Die Spieler des FC Zürich im Training des Stadions Ceahlaul in Piatra Neamt. Auf diesem Gelände bestreitet heute Abend um 21.05 Uhr der Super-League-Klub das zweite Gruppenspiel der Europa League gegen den FC Vaslui.
Die Spieler des FC Zürich im Training des Stadions Ceahlaul in Piatra Neamt. Auf diesem Gelände bestreitet heute Abend um 21.05 Uhr der Super-League-Klub das zweite Gruppenspiel der Europa League gegen den FC Vaslui.
Keystone
Auch FCZ-Sportchef Fredy Bickel steht auf dem Rasen. Er weiss und schmunzelt: Europacup im Osten ist immer auch ein wenig Abenteuer.
Auch FCZ-Sportchef Fredy Bickel steht auf dem Rasen. Er weiss und schmunzelt: Europacup im Osten ist immer auch ein wenig Abenteuer.
Keystone
Urs Fischer nimmt es ganz genau und testet den (holprigen) Rasen. Der Trainer will endlich ein positives Resultat und eine gute Leistung seiner Schützlinge sehen.
Urs Fischer nimmt es ganz genau und testet den (holprigen) Rasen. Der Trainer will endlich ein positives Resultat und eine gute Leistung seiner Schützlinge sehen.
Keystone
Ob der Tunesier Yassine Chikhaoui gegen die Rumänen antreten wird, ist noch offen.
Ob der Tunesier Yassine Chikhaoui gegen die Rumänen antreten wird, ist noch offen.
Keystone
Fischer (l.) und Assistenztrainer Erich Hänzi kontrollieren das Training. Der FCZ steht unter Druck: zuerst Vaslui, dann am Sonntag das Kellerderby gegen GC.
Fischer (l.) und Assistenztrainer Erich Hänzi kontrollieren das Training. Der FCZ steht unter Druck: zuerst Vaslui, dann am Sonntag das Kellerderby gegen GC.
Keystone
Der FCZ hat Respekt vor einem früheren GC-Profi: Wesley erfreut sich einer ausgezeichneten Form. Der 31-jährige Brasilianer erzielte beide Treffer gegen Lazio Rom.
Der FCZ hat Respekt vor einem früheren GC-Profi: Wesley erfreut sich einer ausgezeichneten Form. Der 31-jährige Brasilianer erzielte beide Treffer gegen Lazio Rom.
Keystone
Mike Temwanjera (l.) stammt aus Simbabwe und gehört zur Multi-Kulti-Truppe des rumänischen Teams.
Mike Temwanjera (l.) stammt aus Simbabwe und gehört zur Multi-Kulti-Truppe des rumänischen Teams.
Keystone
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Die FCZ-Vertreter attestieren dem FC Vaslui internationales Potenzial. Unterschätzen wird die im Europacup zu Hause ungeschlagenen Rumänen keiner der Gäste. Überheblichkeit wäre nach ihrem veritablen Absturz ohnhin unverzeihlich.

Das ganz in Orange gehaltene Stadion des lokalen Erstligisten Ceahlaul wird heute Donnerstag nur spärlich besetzt sein. In Piatra Neamt sind beide Klubs keine Publikumsmagnete. Rund 100 km müssten die Fans von Vaslui im Auto zurücklegen, um die Heimpremiere ihres Vereins in der Gruppenphase der Europa League erleben zu können; aus Zürich reisen knapp 200 Supporter an.

Derby im Hinterkopf

Urs Fischer betonte mehrfach, dass das Stadt-Derby gegen GC am Sonntag von übergeordnetem Interesse sei. Für einmal zählt wohl vor allem das übernächste Spiel. Entsprechend ist damit zu rechnen, dass der Coach dem einen oder anderen Titular eine Erholungspause gönnt. An seiner Zielsetzung ändert die Wahl des Personals hingegen nichts: «Wir benötigen einen positiven Auftritt.»

Den zwar unbekannten, aber keinesfalls zweitklassig besetzten Rumänen begegnen die Stadtzürcher mit professionellem Respekt. «Wer gegen eine italienische Mannschaft zwei Tore schiesst, verfügt über eine gewisse Klasse», gab Fischer 24 Stunden vor dem Duell zu bedenken. Eine unberechenbare Komponente könnte der Wind sein, der am Mittwochabend in der nicht überdachten Mini-Arena unangenehm auffrischte.

Vaslui in Rumänien ungeschlagen

Die Gäste glauben, der Gegner besitze ungefähr das Format von Standard Lüttich. Vaslui verfüge über Individualisten mit Matchwinner-Qualitäten, so Fischer. Er denkt dabei in erster Linie an Wesley. Der bald 31-jährige Brasilianer mit kurzer GC-Vergangenheit (2007) überraschte Lazio (2:2) mit einer Tor-Doublette und markierte auch beim letzten Heimsieg im Championat (2:0 gegen Vointa Sibiu) beide Treffer; in den Genuss eines Derbysiegs war er während seines sechsmonatigen Gastspiels nicht gekommen.

Und Yero Bello, ein 24-jähriger Nigerianer, ist ein Skorer gehobener Klasse. Bello und Co. drängten in der Champions-League-Qualfikation Twente Enschede an den Rand einer Niederlage. Im Europa-League-Playoff schalteten die Rumänen mit Sparta Prag das Schwergewicht des tschechischen Fussballs aus. Vor «eigenem» Publikum ist die Bilanz erstklassig: Vaslui hat keines der acht EC-Heimspiele verloren – der FCZ dagegen ist seit neun Spielen in der Europa League oder im Uefa-Cup sieglos.

(si)

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