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Der Lehrfahrer in der Erfolgsspur

Der unbekümmerte, authentische Michael Frey verkörpert die Qualitäten, auf welche YB in nächster Zeit bauen kann. Zwei Tore steuerte er zum 3:0 gegen Aarau und dem ersten Sieg seit zwei Monaten bei.

Die Spieler betreten die Arena.
Die Spieler betreten die Arena.
Keystone
Die Partie findet unter dem Motto 'Gegen Gewalt und Rassismus' statt.
Die Partie findet unter dem Motto 'Gegen Gewalt und Rassismus' statt.
Keystone
Die Spieler von YB feiern Affolters Treffer zum 3:0.
Die Spieler von YB feiern Affolters Treffer zum 3:0.
Keystone
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Die Erleichterung war greifbar. Gierig sogen die Young Boys und ihr Anhang am Samstagabend nach dem 3:0-Erfolg über Aaraudie Atmosphäre nach dem ersten Sieg seit über zwei Monaten auf. Dem gemeinsamen Tanz folgte in der ungewöhnlich lauen Oktobernacht beinahe noch so etwas wie Feststimmung, für die Fans draussen vor dem Stadion bis in die Nacht hinein, für die Spieler mit einigen flotten Sprüchen vor der Garderobe. Die Worte kamen den Bernern leichter über die Lippen als in den Wochen zuvor, als sie sich Spiel für Spiel nach harzigen Unentschieden und nach knappen Niederlagen erklären mussten. Einer lief an diesem Samstagabend auf und neben dem Platz zu grosser Form auf: Michael Frey brachte sein Team mit dem 1:0 auf den richtigen Weg, doppelte mit dem 2:0 zum idealen Zeitpunkt nach und bestach im Interview nicht zum ersten Mal mit erfrischender, entwaffnender Ehrlichkeit. Vor Wochenfrist, nach dem 1:1 in Luzern, gab er an, vor der Partie zum Entenfüttern am Thunersee gewesen zu sein. «Diesmal ging ich mit Marco Bürki auf den Belpberg», erzählt Frey, «er hat ja den Führerschein, bei mir haperts noch beim Rückwärtsfahren.»

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