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Der junge YB-Ersatzgoalie gibt sich gelassen

YB-Goalie Roman Bürki ersetzt Marco Wölfli auch am Mittwoch gegen Fenerbahçe. Der 19-Jährige gibt sich ruhig und selbstsicher.

Nicht Christoph Spycher gilt vor dem Champions-League-Qualifikationsspiel der Young Boys gegen Fenerbahçe Istanbul das grösste Interesse. Auch nicht David Degen oder Alberto Regazzoni. Es ist Roman Bürki, der am meisten Fragen beantworten muss. Erst 19 Jahre alt ist Bürki, aber Torhüter. Und als solcher soll er am Mittwoch, ab 20.15 Uhr, dazu beitragen, dass YB in einer Woche mit intakten Chancen zum Rückspiel in Istanbuls Sükrü Saracoglu («diesem verrückten Stadion» – YB-Trainer Vladimir Petkovic) antritt.

Im Tor der Young Boys gilt im Moment das Rotationsprinzip. Weil die Nummer 1, Marco Wölfli, in der Super League und in der Champions-League-Qualifikation für je ein Spiel gesperrt wurde, stand Bürki bereits vorletzten Samstag, im ersten Saisonspiel beim FC Thun, im Tor der Young Boys. Am Samstag, beim 1:1 gegen Luzern, kam hingegen Wölfli zum Einsatz. In einer Woche, beim zweiten Aufeinandertreffen mit Fenerbahçe wird YB ebenfalls wieder mit dem Stammkeeper antreten. Für Petkovic war es kein Thema, Bürki auch gegen Luzern spielen zu lassen. «Wölfli begann die Vorbereitung nach der WM mit Verspätung. Auch er muss wieder seinen Rhythmus finden. Und indem beide Keeper eine Partie am Uhrencup bestritten, fanden wir eine optimale Lösung.»

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