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Der impulsive Aufsteiger beim ruhigen Abstiegskandidaten

Der Berner Roman Bürki hat sich als einer der besten Torhüter der Bundesliga etabliert. Derzeit kämpft er mit dem SC Freiburg um den Klassenerhalt. Der 24-Jährige gibt sich gelassen – wie der gesamte Verein.

Fabian Ruch, Freiburg im Breisgau
Der Berner Dortmund-Goalie Roman Bürki ist sehr stolz, «durfte ich zu so einem grossen, weltbekannten Verein wechseln».
Der Berner Dortmund-Goalie Roman Bürki ist sehr stolz, «durfte ich zu so einem grossen, weltbekannten Verein wechseln».
DeFodi.de/Ina Fassbender
Nach der 1:5-Niederlage gegen die Bayern im November 2015 wurden Bürki hart kritisiert, weil er bei zwei Gegentoren keine gute Figur abgab. «Ich fand die Art und Weise der Berichterstattung darüber in einigen Boulevardmedien daneben», so Bürki.
Nach der 1:5-Niederlage gegen die Bayern im November 2015 wurden Bürki hart kritisiert, weil er bei zwei Gegentoren keine gute Figur abgab. «Ich fand die Art und Weise der Berichterstattung darüber in einigen Boulevardmedien daneben», so Bürki.
Keystone
Roman Büki (links) ist im Schweizer Nationalteam hinter Yann Sommer (rechts) die unbestrittene Nummer 2. In der Mitte: Torhüter Nummer 3, Marwin Hitz.
Roman Büki (links) ist im Schweizer Nationalteam hinter Yann Sommer (rechts) die unbestrittene Nummer 2. In der Mitte: Torhüter Nummer 3, Marwin Hitz.
Keystone
Vor seinem Dortmund-Engagement wechselte Bürki zur Saison 2014/15 von der Super Legaue in die Bundesliga zum SC Freiburg. Dort absolvierte er alle 34 Spiele. Er konnte den Abstieg in die 2. Bundesliga jedoch nicht verhindern.
Vor seinem Dortmund-Engagement wechselte Bürki zur Saison 2014/15 von der Super Legaue in die Bundesliga zum SC Freiburg. Dort absolvierte er alle 34 Spiele. Er konnte den Abstieg in die 2. Bundesliga jedoch nicht verhindern.
Roland Schmid
Roman Bürki war vor seinem Wechsel in die Bundesliga bei GC Stammgoalie.
Roman Bürki war vor seinem Wechsel in die Bundesliga bei GC Stammgoalie.
Keystone
Der Münsinger begann seine Karriere 2007 in der zweiten Mannschaft des BSC Young Boys.
Der Münsinger begann seine Karriere 2007 in der zweiten Mannschaft des BSC Young Boys.
Andreas Blatter
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Die Idee war nett, und sie ging so: Termin in der hübschen Innenstadt, Bilder auf dem Münsterplatz und am Martinstor, vielleicht kurz in die Wohnung Roman Bürkis fahren und einen Augenschein nehmen inklusive Fototermin.

Allein: Das ist Bundesliga, und selbst beim SC Freiburg, diesem kleinen, freundlichen, etwas anderen Verein aus der Peripherie des Landes, gelten strenge Mediengesetze – obwohl der Presserummel in der Fussballprovinz überschaubar ist. «Wir stecken mitten im Abstiegskampf», richtet Medienchef Rudi Raschke aus, «und nach dem 1:2 zu Hause gegen Paderborn würde es unglücklich wirken, wenn unser Torhüter strahlend für Bilder im Zentrum Freiburgs posierte.»

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