Der frühere YB-Abräumer Sanogo trainiert bei Yakin

Das Engagement des Ivorers in Saudiarabien nahm kein gutes Ende. Nun hält er sich bei Schaffhausen fit.

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Die Young Boys hatten die Party nach der ersten Meisterschaft nach 32 Jahren noch nicht einmal beendet, da kamen die Gerüchte. Die halbe Mannschaft der Berner wurde weg geschrieben, wobei einer besonders begehrt gewesen sein soll: Sékou Sanogo. Und nachdem sich Wechsel in die Bundesliga bereits vor der Meistersaison 2017/18 zerschlagen hatten, ging der Ivorer 2019. Er schloss sich Al-Ittihad an, einem Verein aus Saudiarabien.

Nun ist er arbeitslos. Der neue Trainer setzte nicht auf Sanogo, der Lohn wurde nur noch sporadisch überwiesen. Seinen Vertrag hat er gekündigt, der heute 30-Jährige wurde nach insgesamt 19 Partien zum Vereinslosen. Mittlerweile ist Sanogo zurück in der Schweiz, er hält sich bei Schaffhausen fit. Geholfen hat ihm dabei der aktuelle FCS-Trainer Murat Yakin, den Sanogo noch aus gemeinsamen Zeiten in Thun kennt. Sanogo sagt: «Yakin war 2011 der erste, der mir die Chance gab, in Europa Fussball zu spielen.»

Bei Schaffhausen trainiert Sanogo unter anderem mit Philippe Koch, auch der frühere FCZ-Spieler ist ohne Club. Dass Sanogo dereinst für Schaffhausen im Einsatz stehen wird, ist unwahrscheinlich. Im Winter wird er sich wohl nach einem Arbeitgeber umsehen. Bis dahin trainiert er in Schaffhausen, wo er die Infrastruktur «hervorragend» findet. Und auch Yakin ist begeisert: «Seine Disziplin, was er vor und nach dem Training noch zusätzlich macht, ist beispielhaft», wird er in der Medienmitteilung des Clubs zitiert.

mro

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