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Der FC Bayern muss lange bangen

Bayern München festigt seine Leaderposition in der Bundesliga mit einem 2:1-Heimsieg über Borussia Dortmund. Bis zur 72. Minute führte der BVB.

Fussball ist, wenn am Ende immer die Bayern jubeln: Müller, Lahm, Robben und Lewandowski (v.l.) haben es dem Erzrivalen aus Dortmund gezeigt.
Fussball ist, wenn am Ende immer die Bayern jubeln: Müller, Lahm, Robben und Lewandowski (v.l.) haben es dem Erzrivalen aus Dortmund gezeigt.
Keystone

Erst in der Schlussphase konnten die Bayern herausstreichen, dass sie derzeit deutlich stärker sind als Jürgen Klopps Dortmunder. In der 72. Minute erzielte der polnische Goalgetter Robert Lewandowski mit einem platzierten Flachschuss das 1:1, und nach 85 Minuten verwandelte Arjen Robben einen Foulpenalty, den Verteidiger Neven Subotic an Franck Ribéry verschuldet hatte.

Dortmunds Führungstreffer hatte nach rund einer halben Stunde Marco Reus dank glänzender Vorarbeit von Pierre-Emerick Aubameyang erzielt. Der Sieg der Bayern, bei denen Xherdan Shaqiri nicht eingesetzt wurde, war aufgrund der Spielanteile und der Chancen hochverdient.

Die Bayern spüren nun weiter kaum den Atem der Verfolger. Das zweitplatzierte Wolfsburg liegt weiterhin vier Punkte zurück. Borussia Mönchengladbach könnte am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Hoffenheim mit Wolfsburg gleichziehen.

Der Hamburger SV konnte derweil seine brenzlige Lage etwas entschärfen. Die Hamburger errangen ihren zweiten Saisonsieg mit einem eher überraschenden 1:0 daheim gegen Champions-League-Teilnehmer Leverkusen.

Den einzigen Treffer der Partie erzielte in der 26. Minute ausgerechnet Rafael van der Vaart per Elfmeter. Der Holländer war zuletzt hart kritisiert worden und stand im vorangegangenen Meisterschaftsspiel nicht in der Startformation. Bei Hamburg spielten sowohl Johan Djourou in der Innenverteidigung als auch Valon Behrami vor der Abwehr. Bei Bayer Leverkusen wurde Josip Drmic nach 70 Minuten für Goalgetter Stefan Kiessling eingewechselt.

In der 94. Minute hatten die Hamburger riesiges Glück, als der deutsche Internationale Karim Bellarabi für Leverkusen aus spitzem Winkel nur den Innenpfosten traf.

Auch ohne den rekonvaleszenten Ricardo Rodriguez, aber mit dem sicheren Rückhalt Diego Benaglio im Tor überzeugte Wolfsburg mit einem 4:0-Sieg auswärts gegen Stuttgart. Nachdem der Kroate Ivan Perisic die Niedersachsen in Führung gebracht hatte, fiel die Entscheidung unmittelbar vor und nach der Pause. Robin Knoche, der in der Innenverteidigung erneut anstelle des zurzeit verletzten Timm Klose spielte, schoss das 2:0, der Belgier Kevin De Bruyne das 3:0. Kurz vor dem Ende glückte erneut Perisic die Zugabe zum 4:0.

Hannover besiegte Eintracht Frankfurt mit einem späten Eigentor von Alexander Madlung 1:0. Die Frankfurter waren in der Offensive geschwächt durch die nach einer Roten Karte wirksam gewordene Sperre gegen den bislang recht treffsicheren Schweizer Nationalstürmer Haris Seferovic. Der Unglücksrabe Madlung hatte im Spiel davor noch zweimal ins richtige Tor getroffen. Ein einigermassen überraschender Sieg glückte Werder Bremen mit dem 2:1 in Mainz.

Bayern München - Dortmund 2:1 (0:1) 71'000 Zuschauer. - Tore: 31. Reus 0:1. 72. Lewandowski 1:1. 85. Robben (Foulpenalty) 2:1. - Bemerkung: Bayern ohne Shaqiri (Ersatz).

Hamburg - Leverkusen 1:0 (1:0) 52'990 Zuschauer. - Tor: 26. Van der Vaart (Foulpenalty) 1:0. - Bemerkungen: HSV mit Djourou und Behrami, Leverkusen ab 70. mit Drmic.

Mainz - Bremen 1:2 (1:1) 31'017 Zuschauer. - Tore: 3. Okazaki 1:0. 44. Di Santo 1:1. 50. Di Santo 1:2. - Bemerkungen: 44. Di Santo scheitert mit Foulpenalty und trifft im Nachschuss.

Stuttgart - Wolfsburg 0:4 (0:2) 50'050 Zuschauer. - Tore: 15. Perisic 0:1. 45. Knoche 0:2. 48. De Bruyne 0:3. 88. Perisic 0:4. - Bemerkungen: Wolfsburg mit Benaglio, ohne Klose und Rodriguez (beide verletzt).

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