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«Der erste Schuss muss sitzen»

Stefan Effenberg zieht bei seinem ersten Auftritt in Paderborn die Massen an und beweist grossen Unterhaltungswert.

«Ich bin es wirklich»: Stefan Effenberg bei seiner Präsentation beim SC Paderborn.

Es gibt Spieler von Weltformat, die nach ihrer Karriere auch als Trainer durchstarten wollen. Dass das nicht immer gut geht, zeigt der bisherige Werdegang von Diego Maradona, Ciriaco Sforza oder Lothar Matthäus.

Stefan Effenberg ist nun der prominente Einsteiger ins Trainergeschäft. Der ehemalige Star des FC Bayern München hat diese Woche beim SC Paderborn in der 2. Bundesliga angeheuert und sagte zur Begrüssung: «Ich bin es wirklich.»

Norwegen statt Paderborn?

Lange liess er sich Zeit, prüfte mehrere Angebote, ehe er diese Woche auf einer Reise in den USA plötzlich in die Heimat bestellt wurde. «Mein Allerwertester tut ein bisschen weh, weil ich so viel im Flugzeug sass, aber es hat sich gelohnt.»

Effenberg, von mehreren Hundert Fans und Dutzenden Reportern am Mittwoch in Paderborn mit Schnee und Eis empfangen, traute zuerst seinen Augen nicht und dachte bei dem garstigen Wetter, er sei in Norwegen gelandet.

«Ich bin The New One»

Im warmen Presseraum des SC Paderborn lief der frühere Champions-League-Sieger zur Hochform auf und eröffnete mit einem Spruch in Richtung José Mourinho und Jürgen Klopp. «Der eine ist The Special One, der andere ist The Normal One – und ich bin The New One.»

Der Neue steht bereits am Freitag gegen Aufstiegskandidat Eintracht Braunschweig an der Seitenlinie, der SC Paderborn hat nur einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. «Wir haben eine grosse Qualität in der Mannschaft, sonst wäre ich nicht hier», sagt Effenberg.

Der 47-jährige Deutsche setzt sich bei seiner Feuertaufe als Trainer gleich selber unter Druck. «Ich stehe zu meiner Aussage, dass der erste Schuss sitzen muss.» Aber als Sprungbrett will er Paderborn nicht verstanden haben. «So denke ich nicht.»

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