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Der Besondere gibt sich bescheiden

José Mourinho ist zurück bei Chelsea und der aufregendste Transfer vor der neuen Premier-League-Saison.

Als José Mourinho vor neun Jahren auf die Insel kam, startete er einen Überfall. «Sagen Sie bitte nicht, ich sei arrogant», verkündete er damals, «aber ich denke, ich bin der Besondere.»

Jetzt ist er zurück, wieder bei Chelsea, das er im September 2007 verlassen musste und das er bis dahin geprägt hat wie kein anderer Trainer vor und erst recht keiner nach ihm. Bevor morgen Samstag die neue Saison der Premier League beginnt, sagt er: «Ich bin der Glückliche.» Die Stamford Bridge hat ihn nie losgelassen, nicht bei Inter, wo er 2010 die Champions League gewann, nicht bei Real Madrid, wo er einmal Meister wurde. Die Stellen bei den Grössen aus Manchester haben ihn nie interessiert. «Ich bin da, wo ich sein will», gibt er vor. 50 ist er inzwischen, und «sehr ruhig, sehr entspannt», wie er sagt. Vom Kern des Teams, das er einst zur Maschine formte, sind nicht mehr viele da, abgesehen von Cech, Cole, Lampard und Terry. Viele Spieler haben jetzt ihre Zukunft noch vor sich, wie Hazard, Lukaku, Mata, Oscar, Van Ginkel oder Schürrle.

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