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«Das war die ideale Vorbereitung auf Münsingen»

Michel Aebischer: Der 20-jährige zentrale YB-Mittelfeldakteur darf beim 1:0 in Luzern mal wieder von Beginn an spielen. Auf dem Platz agiert er unbekümmert. Und er spricht auch so.

Michel Aebischer in Aktion.
Michel Aebischer in Aktion.
Andreas Blatter

Sie bereiteten das entscheidende Tor mit Ihrem ersten Assist in der Super League vor. Wie haben Sie die Szene erlebt?

Michel Aebischer: Ich sah Miralem (Torschütze Sulejmani, die Red.) losziehen, spielte den Ball und wurde in dem Moment gefoult. Ich lag am Boden, schrie, wie man das eben so macht. Doch dann hörte ich, dass es im Stadion lauter wird. Ich öffnete die Augen und sah, wie der Ball ins Tor rollt.

Wie beurteilen Sie den Erfolg gegen Luzern?

Wir wussten, dass es schwer werden würde. Den Luzernern läuft es derzeit nicht wunschgemäss, sie mussten unbedingt gewinnen. Bei uns haben aber alle gekämpft, jeder ging für den anderen. Der Sieg ist verdient.

Sie spielten letztmals Ende September in der Europa League gegen Skënderbeu von Beginn an. Dennoch bekundeten Sie in Luzern keine Schwierigkeiten.

Es ist wichtig, dass man im Training immer alles gibt, so kann man die geringere Einsatzzeit wettmachen. Zudem habe ich mir vorgenommen, einfach zu spielen. Gelingt das einem, kann man sich später mehr zutrauen.

Wie bei Ihrer Torvorlage?

Genau. Nach der Startphase stieg mein Selbstvertrauen. Von da an ging es fast von alleine. Es freut mich enorm, konnte ich Entscheidendes zum Sieg beitragen.

Nach dem 1:2 in Lausanne fand YB mit den Partien in Kiew und Luzern wieder in die Spur. Einverstanden?

Wir zeigten auch in Lausanne eine gute Leistung, belohnten uns aber nicht. Das ist uns nun wieder gelungen.

Bereits am Mittwoch steht der Cup-Achtelfinal beim FC Münsingen (1. Liga) an. Was erwarten Sie für eine Partie?

Ich habe mit der U-21 von YB jeweils gegen Münsingen gespielt. Münsingen hat viele grosse Spieler, ist sehr zweikampfstark. Daher war die Partie gegen Luzern die ideale Vorbereitung auf das Spiel in Münsingen. Es ist eine Frage der Einstellung. Wird es bei uns im Kopf stimmen, dann wird es auch das Resultat.

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