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Das Meisterzeugnis: Fünf Spieler verdienen sich die Bestnote

Die Geschichte der YB-Meistersaison 2017/2018 ist auch die Geschichte der Meisterspieler. Eine Einzelkritik.

Und plötzlich war der Goalie wieder er: Marco Wölfli schrieb im Frühling sein ganz persönliches Märchen. Nach gerade mal fünf Einsätzen in der Vorrunde musste er in der zweiten Saisonhälfte für den verletzten David von Ballmoos einspringen – und enttäuschte nie. Wölfli war bissig, trotzdem cool, und seinen Einfluss hat er trotz langjähriger Ersatzrolle stets vergrössert.
Und plötzlich war der Goalie wieder er: Marco Wölfli schrieb im Frühling sein ganz persönliches Märchen. Nach gerade mal fünf Einsätzen in der Vorrunde musste er in der zweiten Saisonhälfte für den verletzten David von Ballmoos einspringen – und enttäuschte nie. Wölfli war bissig, trotzdem cool, und seinen Einfluss hat er trotz langjähriger Ersatzrolle stets vergrössert.
Nicole Philipp
Für den Münsinger war es schwierig, überhaupt zu Einsätzen zu kommen. Als Innenverteidiger gab es am überragenden Duo von Bergen/Nuhu kein Vorbeikommen, und die Rolle des ersten Ersatzmannes war Gregory Wüthrich vorbehalten. In der Mannschaft war er in der Gruppe der jungen Berner gut aufgehoben. Für ihn beginnt im Sommer ein neues Kapitel in Belgien.
Für den Münsinger war es schwierig, überhaupt zu Einsätzen zu kommen. Als Innenverteidiger gab es am überragenden Duo von Bergen/Nuhu kein Vorbeikommen, und die Rolle des ersten Ersatzmannes war Gregory Wüthrich vorbehalten. In der Mannschaft war er in der Gruppe der jungen Berner gut aufgehoben. Für ihn beginnt im Sommer ein neues Kapitel in Belgien.
Andreas Blatter
Wie oft Sven Joss noch zwischen dem FC Thun und den Young Boys hin- und herwechseln wird, ist ungewiss. Der frühere YB-Junior nahm die Saison nach einer Leihe bei den Oberländern in Bern in Angriff – und wechselte im Winter mangels Perspektiven wieder nach Thun. Bei YB hatte er hinter Mbabu und Lotomba einen schweren Stand.
Wie oft Sven Joss noch zwischen dem FC Thun und den Young Boys hin- und herwechseln wird, ist ungewiss. Der frühere YB-Junior nahm die Saison nach einer Leihe bei den Oberländern in Bern in Angriff – und wechselte im Winter mangels Perspektiven wieder nach Thun. Bei YB hatte er hinter Mbabu und Lotomba einen schweren Stand.
Andreas Blatter
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Das Märchen vom Wölfli, die glorreiche Rückkehr nach dem Grounding von «Air France» und die Entdeckung des dribbelstarken Dauerbrenners Assalé: Die Geschichte der YB-Meistersaison ist auch die Geschichte der Meisterspieler

Bei allen Partien der Young Boys in der Super League, im Europacup und im Schweizer Cup (ab Achtelfinal) wurden die Spieler ab 20 Minuten Einsatzzeit auch in dieser Saison von der Berner Zeitung benotet. Der Notenschnitt aus all diesen Begegnungen hat aber nichts mit mit dem Meisterzeugnis zu tun. Hier geht es um den Gesamteindruck der Meisterspieler in dieser überaus erfolgreichen Saison.

Jeder Fussballer, der mindestens sechs Pflichtspiele für YB bestritten hat, erhält eine Note. Deshalb sind auch Yoric Ravet und Sven Joss, die nicht mehr in Bern spielen, dabei. Auch sie haben im letzten Sommer und im Herbst ihren Teil zur ersten Meisterschaft der Young Boys seit 1986 beigetragen.

Die Beurteilung der Akteure wurde von der Fussballredaktion vorgenommen. Bei einigen Fussballern war das gar nicht so einfach. Einer wie Jean-Pierre Nsame hätte für seine Leistungen in der Vorrunde die Note 6 verdient – im Frühling kam er aber selten zum Einsatz, weil Topscorer Guillaume Hoarau wieder fit war. Für Hoarau wiederum müsste man wegen dessen herausragender Performance in der Rückrunde im Grunde genommen eine eigene Notenkategorie einführen.

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