«Das ist das Schlimmste überhaupt daran»

Die anderen punkten im Abstiegskampf. Und Vaduz dümpelt auf dem letzten Tabellenrang. Wo liegt das Problem?

Ein Bild mit Symbolcharakter: Schiedsrichter Adrien Jaccottet zeigt im Spiel dem Vaduzer Captain Simone Grippo die Rote Karte. Die anderen sind geknickt.

Ein Bild mit Symbolcharakter: Schiedsrichter Adrien Jaccottet zeigt im Spiel dem Vaduzer Captain Simone Grippo die Rote Karte. Die anderen sind geknickt.

(Bild: Keystone)

Thomas Niggl@tagesanzeiger

Wenn der Spielbetrieb der Super League während einer Nationalmannschaftspause für zwei Wochen ruht, ist das keine ungefährliche Zeit für Trainer, die sich gerade in einer Negativspirale befinden. Und in einer solchen steckt Giorgio Contini mit dem FC Vaduz nach der 0:3-Niederlage im eigenen Stadion gegen den FCZ, der ebenfalls gegen den Abstieg spielt. Zudem hat der völlig überraschende 1:0-Sieg von Lugano im Letzigrund gegen GC die Situation von Vaduz zusätzlich verschärft.

Bernt Haas, der neue Sportchef im Ländle, schmettert die Frage, ob der Trainer ein Thema sei, jedoch sogleich ab. «Contini ist nicht nur kein Thema, er ist gar keins. Punkt.» Natürlich stecke die Mannschaft zurzeit aber in einer schwierigen Phase.

Die Kritik an den Schiedsrichtern

«Und wir müssen jetzt zwei Wochen mit dieser bitteren Niederlage gegen den FCZ leben und können nicht sofort darauf reagieren. Und das ist das Schlimmste überhaupt daran.» Das 0:3 habe seine Gründe, sagt der ehemalige Nationalspieler. Und er wolle auch gar nichts schönreden.

«In Spielen wie beispielsweise gegen YB und GC haben wir einen grossen Aufwand betrieben, wurden dafür aber schlecht belohnt. Gegen den FCZ haben wir uns hingegen keine zwingende Torchance erarbeitet», stellte Haas fest. Das sei enttäuschend. Daran müsse man in der Pause arbeiten. Zumindest mit den Spielern, die nicht mit ihren Nationalteams unterwegs seien.

Haas will keine Ausreden suchen, äussert jedoch einen Wunsch. «Ich hoffe, dass auch die Schiedsrichter bei unseren Spielen ihr Niveau erreichen. Wir wurden zuletzt doch einige Male benachteiligt.»

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt