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Das grosse Erbe des Schweigers

Der FC Thun trifft heute Abend in der Europa League auswärts auf Dynamo Kiew. Der ukrainische Spitzenverein ist ein Mythos. Und das liegt am genialen Fussballtrainer Waleri Lobanowski, der Dynamo Kiew jahrzehntelang prägte.

Fabian Ruch, Kiew
Stilprägender Revolutionär: Der legendäre Waleri Lobanowski modernisierte den Fussball wie kaum ein anderer Trainer vor oder nach ihm.
Stilprägender Revolutionär: Der legendäre Waleri Lobanowski modernisierte den Fussball wie kaum ein anderer Trainer vor oder nach ihm.
Imago

Ganz am Ende war er nur noch eine sterbende Legende, wenn er regungslos auf der Trainerbank sass, wie sein eigenes Denkmal, geradezu autistisch. Eine Herzkrankheit und viele andere gesundheitliche Beschwerden hatten Waleri Lobanowski schwer gezeichnet, und so war es kein Zufall, erlitt der Ukrainer im Jahr 2002 auf der Trainerbank einen Schlaganfall, an dessen Folgen er starb. Lobanowski wurde nur 63 Jahre alt, hatte den Fussball aber revolutioniert wie vielleicht kein anderer Trainer vor und nach ihm. An seiner Beerdigung nahmen mehr als 200'000 Menschen teil, nach seinem Tod wurde ihm der Titel «Held der Ukraine» verliehen, es ist die höchste Auszeichnung des Landes. Und: Auch das Fussballstadion Dynamo Kiews wurde nach ihm benannt.

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