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Das Drama von Valentin Stocker

Valentin Stocker hat für die Schweiz bisher 25 Länderspiele bestritten und war auch an der Weltmeisterschaft in Brasilien dabei. Er feierte mit dem FC Basel nicht weniger als fünf Meistertitel und einen Cupsieg. Er war massgeblich beteiligt an den grossen Auftritten des FCB in der Champions- und Europa League. Er zog auf diese Saison aus, um mit Hertha BSC Berlin Deutschland zu erobern. Der Bundesligist investierte in den Luzerner 3,5 Millionen Euro. In den deutschen Medien wurde er bereits als Königstransfer gefeiert. Doch Stocker spielt in den Überlegungen des holländischen Trainers Jos Luhukay offenbar keine Rolle. Stocker passiert zurzeit in Berlin nämlich das, was für einen Profifussballer, der seinen Beruf seit Jahren mit Herzblut ausübt, ein Drama ist. Auch im fünften Saisonspiel gehörte der Torjäger erneut nicht zur Startelf. Stocker, der bisher sogar zweimal in den Berliner Nachwuchs degradiert wurde, schmorte auch gestern beim 1:0-Heimsieg gegen Wolfsburg während 90 Minuten auf der Ersatzbank. Darüber dürfte sich auch der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic seine Gedanken machen. Am 9. und 14. Oktober stehen für die Schweiz nach der 0:2-Niederlage zum Auftakt gegen England die nächsten beiden EM-Qualifikationsspiele auswärts in Slowenien und San Marino auf dem Programm. Ein Stocker ohne jegliche Spielpraxis kann dann kaum ein Thema für Petkovic sein. Stocker stand für die Hertha bisher in fünf Bundesligarunden gerade mal während 22 Minuten auf dem Platz – beim 2:2 in Freiburg wurde er bei seinem Kurzeinsatz erst noch verwarnt.
Dämpfer für den FC Wohlen, den Leader der Challenge League. Das Team von Ciriaco Sforza kam im Heimspiel gegen Le Mont nicht über ein 0:0 hinaus. In den beiden anderen Partien siegte Lausanne gegen Winterthur mit 2:1, während Chiasso zu Hause gegen Wil mit 0:2 verlor.
Maurice Brunner (h.), Mittelfeldspieler beim FC Zürich, fällt drei Wochen aus. Der 23-Jährige hat muskuläre Probleme und muss pausieren.
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