Dank «gutem Punkt» in Kiew weiter auf Rang 2

YB kann nach dem Unentschieden in Kiew weiter auf den Einzug ins die Sechzehntelfinals hoffen.

YB-Trainer Adi Hütter zieht eine weitgehend positive Bilanz des Spiels in Kiew.

YB-Trainer Adi Hütter zieht eine weitgehend positive Bilanz des Spiels in Kiew.

(Bild: Keystone)

Fabian Ruch

Die Young Boys rundeten eine sehr erfolgreiche Schweizer Europacup-Woche mit dem 2:2 bei Dynamo Kiew ab. Sie siegten zwar nicht wie Basel am Mittwoch in der Champions League bei ZSKA Moskau und wie Lugano am Donnerstag gegen Viktoria Pilsen in der Europa League – aber der Punkt beim Gruppenfavoriten ist für YB ein guter Punkt.

Selbst wenn die Berner Protagonisten nach der aufwühlenden Begegnung am Donnerstagabend um Mitternacht Ortszeit in Kiew nicht genau wussten, ob sie sich freuen oder ärgern sollen. Schliesslich führten sie zweimal, hatten mehrmals Pech mit Schiedsrichterentscheidungen, gerieten am Ende aber unter Druck und retteten sich über die Zeit.

«Wir spielten mutig»

«Das war ein sehr attraktives Spiel mit viel Tempo», sagte YB-Trainer Adi Hütter. «Wir spielten mutig und gingen zweimal verdient in Führung. Leider kam der Ausgleich von Kiew zum 2:2 nach der Pause sehr früh. Danach verteidigten wir gut und aufmerksam, waren auch nach vorne weiter aktiv.» Adi Hütter meinte, man nehme den Punkt gerne mit nach Bern. «Gestohlen haben wir ihn sicher nicht. Und ein Unentschieden in Kiew ist ein starkes Ergebnis.»

In der Tabelle haben die Young Boys jedenfalls den zweiten Rang hinter dem souveränen Leader Dynamo Kiew (7 Punkte) mit dem dritten Unentschieden im dritten Europa-League-Gruppenspiel verteidigt. Skenderbeu und Partizan Belgrad trennten sich am Donnerstag 0:0 und haben nun je zwei Zähler auf dem Konto.

Gute Ausgangslage

Die Ausgangslage, wie anvisiert europäisch überwintern und die Sechzehntelfinals erreichen zu können, ist für YB angesichts von zwei verbleibenden Heimspielen gegen Dynamo Kiew (2. November) sowie zum Abschluss gegen Skenderbeu mehr als ansprechend. Entscheidend dürfte allerdings das Auswärtsspiel Ende November bei Partizan Belgrad werden.

Ein Unentschieden in Belgrad wäre für YB vermutlich ebenfalls ein gutes Ergebnis.

Berner Zeitung

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