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Challandes: «Wir werden sehen, wo wir stehen»

Der FC Zürich empfängt in der 12. Runde den FC Aarau zum Spitzenspiel in der Super League. Xamax - Luzern, Sion - GC, Bellinzona - Basel und Vaduz gegen YB lauten die weiteren Paarungen.

Der FCZ geht erstmals seit 393 Tagen wieder als Leader in ein Meisterschaftsspiel. «Ich bin gespannt zu sehen, ob wir mental dieser Aufgabe gewachsen sind», sagte Trainer Bernard Challandes.

3:1, 3:0, 7:1, 3:0, 3:0: das sind die Resultate eines Leaders. Die Resultate, die der FCZ seit der letzten Niederlage (1:4 gegen Basel) erspielte, und dank denen er seit Mitte August fünf Punkte auf den FC Basel aufholte und an die Tabellenspitze stürmte. Doch erzählen diese Ergebnisse die ganze Wahrheit über den FCZ? Erzielt wurden sie nämlich ausschliesslich gegen Teams auf den Rängen 6 bis 10, gegen Sion, Bellinzona, Vaduz, Xamax und Luzern. «Gegen Aarau werden wir sehen, wo wir wirklich stehen», so Challandes.

Phase der Bewährung

Für den Romand und sein Team beginnt mit dem Spiel gegen den Tabllendritten, gegen den der FCZ unter Challandes noch nie gewinnen konnte, die Phase der Bewährung. Danach folgt der Gang zu den formstarken Young Boys, dann steht das Derby gegen GC auf dem Programm, ehe dieser kurze, aber intensive Zyklus mit dem Duell bei Meister Basel abgeschlossen wird. Die von Challandes vielfach geforderte Konstanz hat der FCZ in den letzten Wochen gegen die Aussenseiter der Liga erreicht, nun muss er sie als gejagter Leader auch gegen die direkten Konkurrenten um die Spitzenplätze beweisen.

«Einen Schritt nach vorne gemacht»

Challandes ist zuversichtlich, dass die Mannschaft die (mentale) Qualität hat, die bevorstehenden Tests zu bestehen. «Das Team hat einen Schritt nach vorne gemacht. Es hat in dieser Saison bewiesen, dass es während einer Partie auf veränderte Situationen reagieren kann.» Jetzt müssten die Spieler zeigen, dass sie in der Lage sind, den richtigen Zugang zu einer Partie zu finden und das Spiel dann verstehen können. «Wie gehe ich als Spieler in eine Partie in Mailand? Wie verhalte ich mich drei Tage später in Widnau? Verstehe ich die Aufgabenstellung, wenn ich in Vaduz spiele? Und wie ist es, wenn ich als Leader ins Spitzenspiel gegen Aarau gehe?» Top-Spieler müssen gemäss Challandes auf solche Fragen eine Antwort parat haben.

Im letzten Monat hat der FCZ die gestellten Probleme (national) exzellent gelöst. Challandes: «Jetzt bin ich gespannt, ob wir bereit sind, wenn der Gegner Aarau heisst und die Aufgabe somit schwieriger ist.» Der Romand weiss, dass seine Mannschaft zwar Leader ist, sie sich aber kein Nachlassen erlauben darf. «Am letzten Wochenende im Cup gegen Schaffhausen waren wir ohne Leidenschaft und nicht aggressiv genug und hatten sofort grosse Mühe (der FCZ siegte gegen den Challenge-League-Klub 1:0, Red.). Wenn wir oben bleiben wollen, müssen wir in jedem Spiel am Limit sein.»

si/fal

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