Celestini fliegt als Erster – Jacobacci wird Nachfolger

Die sechste Niederlage war eine zu viel: Fabio Celestini muss seinen Platz beim FC Lugano räumen.

Nach sechs Liga-Niederlagen: Fabio Celestini ist nicht mehr Trainer des FC Lugano.

Nach sechs Liga-Niederlagen: Fabio Celestini ist nicht mehr Trainer des FC Lugano.

(Bild: Keystone)

In der Super League ist es am Montagabend zum ersten Trainerwechsel der Saison gekommen. Fabio Celestini muss seinen Platz beim FC Lugano räumen. Nachfolger wird Maurizio Jacobacci.

Celestini heuerte vor rund einem Jahr bei den Tessinern an und führte sie gleich in die Europa League. Das erste Viertel der Saison 2019/20 verlief allerdings nicht plangemäss. Lediglich zwei Spiele konnten bisher gewonnen werden. Zum Saisonauftakt gegen den FC Zürich (4:0) und Anfangs Oktober gegen den FC Sion (2:1). Auch in der Europa League konnten die Tessiner nicht überzeugen. Ein 0:0 gegen Dynamo Kiew war das höchste der Gefühle.

Am vergangenen Wochenende verlor Lugano nun mit 1:3 gegen die Überraschungsmannschaft St. Gallen. Es war dies die sechste Saisonniederlage und die eine zu viel. Der ehrgeizige Präsident Angelo Renzetti zieht die Reissleine.

Noch vor wenigen Tagen zeigte er sich in einem Interview mit der Sonntagszeitung zufrieden mit Celestini als Trainer. «Ich bot ihn hier in die Villa Sassa auf, und wir gingen beim Essen jeden einzelnen Spieler durch. Ich sagte meine Meinung, wollte seine Meinung hören. Wissen Sie was? Wir waren uns fast zu hundert Prozent einig.» Weiter sagte er, dass Celestini ein Trainer sei, der auf die Spieler eingeht, was heute notwendig sei.

Nun ist auch der 14. Trainer in der Ära Renzettis Geschichte. Celestinis Nachfolge ist bereits geklärt. Jacobacci kommt von der AC Bellinzona. In der Super League ist der 56-jährige Berner kein unbeschriebenes Blatt. Zuletzt arbeitete er in der höchsten Schweizer Liga unter Christian Constantin (bis September 2018). Mit einem Präsidenten mit wenig Geduld dürfte er sich also auskennen.


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cef

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