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Bundesligist ärgert sich über YB

Der Wechsel von Sékou Sanogo von den Young Boys zum Hamburger SV scheitert in letzter Minute. Der Bundesligist ist erbost.

Chaos in der Transferperiode: Sékou Sanogo (v.) kann nicht für den HSV spielen. (Archiv)
Chaos in der Transferperiode: Sékou Sanogo (v.) kann nicht für den HSV spielen. (Archiv)
Keystone

Der Deal mit YB-Profi Sékou Sanogo (26) zum Hamburger SV kam nicht zustande, weil die erforderlichen Transferunterlagen erst um 18.04 Uhr und damit vier Minuten nach Ende der Transferperiode übermittelt wurden.

Der defensive Mittelfeldspieler aus der Elfenbeinküste, der wegen Verletzungen in der Vorrunde nur sechs Partien bestritt, hatte am Montagnachmittag die medizinischen Tests beim Tabellen-11. der Bundesliga absolviert, doch die Verhandlungen über die Wechselmodalitäten zogen sich hin.

Spieler als Leidtragender

Im Internet kursierte das Gerücht, dass ein defektes Faxgerät in Bern den Transfer verhindert haben soll, was Hamburgs Sportdirektor Peter Knäbel jedoch auf der Homepage des HSV verneinte: «Es gilt klarzustellen, dass heutzutage keine Vertragsunterlagen mehr gefaxt werden.»

Knäbel zeigte sich jedoch verärgert über den geplatzten Deal. «Wir waren uns über das Leihgeschäft einig. Leider wurden die für den Transfer erforderlichen Dokumente in Bern zu spät versendet und erreichten uns nach 18 Uhr. Mir tut es leid für den Spieler, der gerne für den HSV gespielt hätte», so der frühere Technische Direktor des Schweizerischen Fussballverbandes. Die Young Boys gaben zum gescheiterten Transfer keine Stellungsnahme ab.

SDA/fal

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