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Brunner schiesst den FCZ in den Cup-Final

Spannend war es bis zum Schluss. In der Nachspielzeit fällt der entscheidende Treffer, der den FCZ in den Cup-Final bringt. Dort warten die Berner Young Boys.

Video by SRF / Tamedia

Der FC Zürich belohnte sich spät, aber nicht zu spät für seine Leistungssteigerung im Verlauf der zweiten Halbzeit. In der 92. Minute traf Cédric Brunner ins Glück, nachdem GC einen Freistoss nur ungenügend abgewehrt hatte. Die Grasshoppers waren besser in die Partie gestartet, gingen durch einen Volleyschuss von Numa Lavanchy schon in der 11. Minute in Führung. Der eigentliche FCZ-Ersatzkeeper Yanick Brecher sah unglücklich aus. Doch bereits zehn Minuten später gelang Kevin Rüegg nach einem Doppelpass mit Raphael Dwamena der Ausgleich.

Magnin winkt bereits der erste Titel

Der FC Zürich steht damit zum elften Mal in einem Cupfinal, zum ersten Mal seit 2016, als er als Absteiger den letzten seiner bislang neun Cupsiege feierte. Gegen die Young Boys stand er noch nie im Final. Ludovic Magnin, der erst sein zweites Spiel als FCZ-Trainer absolvierte, wird also schon bald die Chance auf seinen ersten Titel bekommen.

Cédric Brunner schiesst den FC Zürich in der Nachspielzeit in den Cup-Final. (Mittwoch, 28. Februar).
Cédric Brunner schiesst den FC Zürich in der Nachspielzeit in den Cup-Final. (Mittwoch, 28. Februar).
Ennio Leanza, Keystone
Pa Modou (l.) gegen Lavanchy (r.): Das Derby ist über weite Strecken umkämpft. In der ersten Halbzeit fallen zwei Tore, Chancen gibt es ansonsten kaum.
Pa Modou (l.) gegen Lavanchy (r.): Das Derby ist über weite Strecken umkämpft. In der ersten Halbzeit fallen zwei Tore, Chancen gibt es ansonsten kaum.
Walter Bieri, Keystone
Der Frust beim Grasshopper Lucas Andersen ist hingegen gross. Der 33. Cup-Final bzw. der 20. Cup-Sieg muss weiter auf sich warten lassen.
Der Frust beim Grasshopper Lucas Andersen ist hingegen gross. Der 33. Cup-Final bzw. der 20. Cup-Sieg muss weiter auf sich warten lassen.
Walter Bieri, Keystone
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Die Mannschaft von Magnin, die am Wochenende gegen GC noch 0:1 verloren hatte, zeigte Moral. Sie reagierte rasch auf das 0:1 und gewann im Verlauf der zweiten Halbzeit etwas die Oberhand. In der letzten halben Stunde der Partie, die vom Kampfgeist beider Mannschaften lebte, hatte der FCZ die deutlich besseren Torchancen. GC-Keeper Heinz Lindner musste in der 84. Minute einen Kopfball stark parieren, um sein Team im Spiel zu halten. Acht Minuten später war er gegen Brunners Schuss dann machtlos.

Zürich - Grasshoppers 2:1 (1:1)

15'664 Zuschauer. SR San. Tore: 11. Lavanchy 0:1. 22. Rüegg (Dwamena) 1:1. 92. Brunner 2:1.Zürich: Brecher; Nef, Bangura, Brunner; Winter (91. Rohner), Rüegg, Palsson, Pa Modou; Marchesano (94. Thelander); Frey, Dwamena (69. Odey).Grasshoppers: Lindner; Lika, Bergström, Rhyner, Doumbia; Basic, Taipi; Lavanchy, Jeffrén, Kapic (72. Andersen); Kodro. Bemerkungen: Zürich ohne Alesevic, Kempter, Maouche, Sarr, Schönbächler, Grasshoppers ohne Bajrami (alle verletzt). Verwarnungen: 31. Doumbia. 39. Nef. 42. Dwamena (alle Foul).

(SDA)

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