Zum Hauptinhalt springen

Brandherd Cupqualifikation

In der Promotion League geht es spannend zu und her. Die Berner Clubs Breitenrain und Köniz kämpfen um den dritten Rang.

Traf kurz vor Schluss zum ­Könizer Ausgleich: Qendrim Makshana.
Traf kurz vor Schluss zum ­Könizer Ausgleich: Qendrim Makshana.
Max Füri

In der Promotion League, der dritthöchsten helvetischen Liga, gibt es derzeit zwei Brandherde. An der Tabellenspitze balgen sich der SC Kriens und Stade Nyon sich um den ersten Platz und den Aufstieg in die Challenge League. Dahinter beharkt sich mit einigem Abstand fast die halbe Liga um den begehrten dritten Rang, der die direkte Qualifikation für den lukrativen Schweizer Cup mit sich bringt. Auch der FC Breitenrain und der FC Köniz befinden sich in dieser Gruppe, beide Berner Vertreter definierten das Erreichen des dritten Platzes als Ziel für die Rückrunde.

Zu einem Direktduell kam es am Samstag in Yverdon, wo das Viertplatzierte Breitenrain versuchte gegen die ambitionierten Westschweizer (3.) um den Französischen Stürmerstar Djibril Cissé seine schwache Auswärtsbilanz aufzupolieren.

Elfmeter kurz vor Schluss

Lange Zeit machte der Berner Quartierklub dabei fast alles richtig, schaffte es, die offensiv starken Waadtländer zu kontrollieren und seinerseits gute Angriffe zu generieren. Ex-Thun-Profi Mirson Volina schoss den FC Breitenrain nach gut einer Stunde sogar in Führung, Yverdon Sport gelang jedoch postwendend der Ausgleich. Alles deutete auf eine Punkteteilung hin, ehe sich die Ereignisse kurz vor Schluss überschlugen.

In der 90. Minute krallte sich Breitenrain-Goalie Leo Kiener gegen einen heranstürmenden Gegner den Ball, wobei er den Yverdon-Angreifer wohl auch anz leicht am Fuss berührte. Zum Entsetzen der Berner Akteure folgte ein Penaltypfiff, der trotz grossen Protesten Bestand hielt und zum späten 2:1 für Yverdon Sport führte. In der Nachspielzeit setzten die Westschweizer sogar noch einen oben drauf und trafen zum entscheidenden 3:1 – ein ganz bitteres Ende für den wacker kämpfenden FC Breitenrain.

Könizer Kampfgeist

Derweil zeigte der FC Köniz beim Auswärtsspiel in Cham einen starken Willen und Moral. Wie schon vor Wochenfrist, als die Vorstädter im Heimspiel gegen Brühl einen Rückstand noch in einen Sieg verwandeln konnten, bewerkstelligte der FCK eine Aufholjagd. 3:1 lagen die Könizer gegen die Zuger nach 48 Minuten in Rückstand – 3:3 lautete das Resultat nach dem Schlusspfiff. Einwechselspieler Cristian Miani (64.) und Qendrim Makshana mit einem Freistosstreffer in der Nachspielzeit sicherten dem FCK einen Punkt.

Trotz den Punktverlusten bleibt der dritte Rang für die Berner Teams in Reichweite.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch