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Blatter plant Frauenquote für Fifa

Mit einer Frauenquote für das Exekutivkomitee, einer Aufwertung der Ethikkommission und einer offensiveren Aussendarstellung will Präsident Sepp Blatter die Fifa reformieren.

«Ich kann die Wahl nicht verlieren» - Sepp Blatter gibt sich selbstbewusst.
«Ich kann die Wahl nicht verlieren» - Sepp Blatter gibt sich selbstbewusst.
Keystone

Die Exekutive sei «ein Macho-Gebilde mit 24 Mitgliedern», sagte Blatter in einem Interview mit der deutschen Nachrichtenagentur dpa. «Wir sollten eine Frauenquote fördern und auf 25 erhöhen.» Für den Fall seiner Wiederwahl am 1. Juni kündigte der 75-Jährige an: «Wir müssen professioneller arbeiten.» Mit Blick auf die aktuellen Korruptionsvorwürfe gegen Fifa-Offizielle im Rahmen der WM-Vergaben für 2018 und 2022 verspricht er: «Die Zero-Toleranz wird angewendet.»

Der Abstimmung mit seinem Herausforderer Mohamed bin Hammam sieht Blatter optimistisch entgegen. «Ich kann die Wahl nicht verlieren», sagte er. Tatsächlich scheint sich der Schweizer allem Anschein nach auf eine vierte und letzte Amtszeit einstellen zu können.

Afrikaner stehen hinter Blatter

Ungeachtet der jüngsten Korruptionsvorwürfe gegen hochrangige Fifa-Funktionäre signalisierte nun auch der afrikanische Kontinentalverband CAF sein Ja zu Blatter. Die CAF-Exekutive entschied bei einer geheimen Abstimmung, Blatter beim Kongress in Zürich mehrheitlich zu unterstützen. Zuvor hatte sich auch die Uefa für Blatter ausgesprochen und ihre 53 Mitglieder gebeten, für den amtierenden Fifa-Chef zu votieren.

Auch die zehn Stimmen des südamerikanischen Verbands Conmebol sind dem 75-Jährigen bereits sicher. Zudem kündigte der Chef des Ozeanien-Verbands, David Chung, Unterstützung für Blatter an. Offen ist weiter das Abstimmungsverhalten der 35 Concacaf-Mitglieder aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik. Aus Asien wiederum wird der Qatari bin Hammam mehr Voten erhalten.

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