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Bittere FCZ-Niederlage gegen den Letzten

Der FC Zürich muss sich erstmals in dieser Saison vor eigenem Publikum geschlagen geben. Luzern kann doch noch siegen.

Luzerner Freude: Lezcano (M.) lässt sich für sein 2:1 feiern.
Luzerner Freude: Lezcano (M.) lässt sich für sein 2:1 feiern.
Keystone
Unverhofft kommt oft: Der Luzerner Jubel nach dem ersten Treffer.
Unverhofft kommt oft: Der Luzerner Jubel nach dem ersten Treffer.
Keystone
Soeben ist die Vorentscheidung gefallen: Jantscher hat das 3:1 für Luzern erzielt.
Soeben ist die Vorentscheidung gefallen: Jantscher hat das 3:1 für Luzern erzielt.
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Die 14. Runde der Super League begann mit einer grossen Überraschung. Das bislang sieglose Schlusslicht Luzern bezwang den FC Zürich auf dessen Platz mit 3:2.

Die Luzerner reduzierten den Rückstand auf den Zweitletzten Vaduz zumindest vorübergehend auf zwei Punkte. Überdies können die Innerschweizer noch das Nachtragsspiel gegen die Young Boys auf eigenem Platz austragen.

Matchwinner im Letzigrund war Dario Lezcano. Nach 26 Minuten holte er einen von Philippe Koch verschuldeten Foulpenalty heraus, den Remo Freuler problemlos verwandelte. Und drei Minuten nach der Pause erzielte Lezcano selber mit einem Hechtkopfball und nach einer prächtigen Vorarbeit von Jakob Jantscher das 2:1. Für die vermeintliche Sicherung des ersten Meisterschaftssieges nach sechs Unentschieden und sechs Niederlagen war der Österreicher Jantscher besorgt, wenngleich der Treffer als Eigentor von Philippe Koch gewertet wurde.

Die Zürcher versuchten alles, um die erste Heimniederlage in dieser Saison zu verhindern. Yassine Chikhaoui glich nach 36 Minuten mittels Foulpenalty aus. Auch dieses vorangegangene Foul war nicht umstritten, der Luzerner Verteidiger François Affolter beging es mit einer dilettantischen, unbedachten Aktion gegen Franck Etoundi.

Die Luzerner durften sich indessen nur vier Minuten in Sicherheit wiegen, denn Amine Chermiti reagierte für den FCZ umgehend mit dem 2:3. In der Nachspielzeit wehrte Luzerns Goalie Zibung einen Schuss aus spitzem Winkel von Franck Etoundi ab.

Wenn der Sieg der Innerschweizer auch unerwartet kam, muss man bedenken, dass sie in der vergangenen Saison alle vier Super-League-Spiele gegen den FCZ gewonnen haben.

Zürich - Luzern 2:3 (1:1)

Letzigrund, 8370 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 27. Freuler (Foulpenalty/Foul Philippe Koch an Lezcano) 0:1. 36. Chikhaoui (Foulpenalty/Foul Affolter an Etoundi) 1:1. 48. Lezcano (Jantscher) 1:2. 72. Philippe Koch (Eigentor/nach Schuss von Jantscher) 1:3. 75. Chermiti 2:3.

Zürich: Da Costa; Philippe Koch (77. Elvedi), Nef, Djimsiti; Chikhaoui, Kajevic; Buff (59. Rodriguez), Chiumiento (80. Rossini), Schönbächler; Etoundi, Chermiti.

Luzern: Zibung; Sarr, Affolter, Aliti, Lustenberger (86. Thiesson); Doubaï; Bozanic, Freuler; Rabello (91. Winter), Lezcano (94. Schneuwly), Jantscher.

Bemerkungen: Zürich ohne Yapi (gesperrt) sowie Gavranovic, Kecojevic, Raphael Koch, Kukeli, Sadiku, Rikan und Oberlin (alle verletzt), Luzern ohne Rogulj (verletzt) sowie Hyka und Lamas (beide nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 26. Philippe Koch (Foul). 58. Doubaï (Foul). 62. Rodriguez (Foul). 64. Jantscher (Foul). 74. Schönbächler (Foul). 76. Lustenberger (Unsportlichkeit). 76. Chermiti (Unsportlichkeit). 87. Rabello (Foul).

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