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Bickel: «Es lief schon länger schlecht»

Gut zwei Wochen lang hat er geschwiegen. Nun spricht der ehemalige YB-Sportchef Fredy Bickel erstmals seit seiner Absetzung mit den Medien.

Der ehemalige YB-Sportchef Fredy Bickel auf seiner Dachterrasse in der Berner Altstadt. (29.09.2016)
Der ehemalige YB-Sportchef Fredy Bickel auf seiner Dachterrasse in der Berner Altstadt. (29.09.2016)
Screenshot Telebärn
Sportchef Freddy Bickel musste am Dienstag seinen YB-Sessel räumen (13.09.2016)
Sportchef Freddy Bickel musste am Dienstag seinen YB-Sessel räumen (13.09.2016)
Keystone
Mit Trainer Adi Hütter, den Fredy Bickel  im Herbst 2015 zu YB holte, kann er die Arbeit nicht mehr fortsetzen.
Mit Trainer Adi Hütter, den Fredy Bickel im Herbst 2015 zu YB holte, kann er die Arbeit nicht mehr fortsetzen.
Keystone
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Fredy Bickel scheint gut gelaunt, als er die Tür zu seiner Wohnung öffnet. «Telebärn» hat den ehemaligen YB-Sportchef in seiner Dachwohnung in der Berner Altstadt besucht, bevor er dort auszieht. Ab Dezember wohnt er wieder in seiner Heimat Mettmenstetten.

Nachdem er seine Dachterrasse und das Schlafzimmer mit Sicht auf das Münster vorgeführt hat, spricht Bickel erstmals über seine Absetzung als Sportchef bei YB am 13. September.

Er habe schon seit längerer Zeit ein schlechtes Gefühl gehabt, sagt Bickel. «Als es im März den Wechsel im Verwaltungsrat gab, habe ich schnell gemerkt, dass es nicht so gut läuft. Ich hatte bald einmal das Gefühl, es könnte zu einer Entlassung kommen. Daraufhin habe ich immer wieder nachgefragt und nie eine Antwort bekommen. Das war am Ende auch die grösste Enttäuschung.»

Zur Zusammenarbeit mit Urs Siegenthaler, der im März in den Verwaltungsrat eingezogen ist, meint Bickel, es sei wohl gegenseitige Antipathie gewesen. Er habe schon vom ersten Tag an gemerkt, dass es nicht auf der gleichen Ebene läuft. Die Monate dazwischen seien «eine ganz, ganz schwierige Zusammenarbeit» gewesen.

«Es war jeden Tag eine Freude»

Zum Vorwurf, er habe bei YB zu viel Geld ausgegeben, meint Bickel: «Klar trägt man in meiner Position Verantwortung.» Eine grosse Rolle hätten die Neuorganisation und wirtschaftliche Faktoren gespielt. Letztes Jahr sei besonders viel zusammengekommen: «YB spielte nicht im Europacup und es konnten keine Spieler verkauft werden. Da muss ich einen grossen Teil der Verantwortung mittragen.»

Das Kapitel YB sei für ihn nicht einfach abzuschliessen. Es sei «wunderbar» gewesen. «Ich verlasse YB und die Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, mit einem guten Gefühl. Es war jeden Tag eine Freude.»

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