Bickel vor Vertragsverlängerung bei den Young Boys

Sportchef Fredy Bickel hat bei YB seit 2013 einiges aufgegleist, wird aber in dieser Saison kaum einen Titel gewinnen.

Bauen an einer besseren YB-Zukunft ab Sommer 2016:? Trainer Adi Hütter (links) und Sportchef Fredy Bickel.

Bauen an einer besseren YB-Zukunft ab Sommer 2016:? Trainer Adi Hütter (links) und Sportchef Fredy Bickel.

(Bild: Keystone)

Fabian Ruch

Seit Januar 2013 arbeitet Fredy Bickel wieder bei YB. Damals stellte er jenen schönen Dreijahresplan auf, den er nun kaum mehr umsetzen kann. Bis Sommer 2016, sagte er damals, wolle er die Geschichte bei den Young Boys so geschrieben haben, dass YB endlich wieder einmal einen Titel feiern könne.

Nach menschlichem Ermessen wird das auch in dieser Saison nicht passieren – ausser der Serienmeister FC Basel, derzeit 13 Punkte vor YB, bricht in den nächsten Monaten sensationell und monumental zusammen.

Einige Dinge verbessert

Sportchef Bickel betonte einmal, er würde nicht gut gearbeitet haben, wenn die Young Boys bis 2016 keinen Titel geholt hätten. Heute meint er, das Verkünden des Dreijahresplans sei damals möglicherweise ein wenig voreilig gewesen. «Aber wir sind auf einem guten Weg und haben im Nachwuchsbereich und auch im Kader der ersten Mannschaft einiges aufgegleist.»

Bickel, der als exzellenter Kaderbauer gilt, möchte noch länger in Bern arbeiten, sein Vertrag endet im nächsten Sommer. Und auch die Young Boys sind bestrebt, die Zusammenarbeit mit dem teilweise nicht unumstrittenen Sportchef fortzusetzen und auf Kontinuität zu bauen.

Und so ist davon auszugehen, dass die Young Boys bis Weihnachten eine Vertragsverlängerung mit dem Sportchef kommunizieren werden– vermutlich wird Bickel ein ab Sommer 2016 unbefristetes Arbeitsverhältnis eingehen mit relativ langer Kündigungsfrist.

Berner Zeitung

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