Berner 2. Liga-Fussballer in Torlaune

In der 2. Liga regional haben sich die Spieler bis anhin treffsicher präsentiert. Nach drei Runden sind bereits Tendenzen zu erkennen.

Felix Häsler und sein FC Spiez sind derzeit besonders offensivstark.

Felix Häsler und sein FC Spiez sind derzeit besonders offensivstark.

(Bild: Walter Dietrich)

Adrian Lüpold

Der Start war aus Sicht von Fussballliebhabern äusserst verheissungsvoll. Denn nach drei absolvierten Runden in der 2. Liga regional (Gruppe 1) gilt es vor allem eines zu konstatieren: Die Spieler sind total heiss, Tore zu erzielen.

Über vier Treffer fielen bis anhin pro Partie, was auch ein Zeichen dafür ist, wie stark einige Offensivreihen in der regionalen Königsklasse bestückt sind. Über allen thront diesbezüglich der FC Spiez, der bereits 16-mal einnetzte. Die Berner Oberländer gehören zusammen mit dem FC Breitenrain II (12 Tore) und Muri-Gümligen (9) auch zu jenen Equipen, die nach drei Runden das Punktemaximum von neun Zählern aufweisen.

Favorit Muri-Gümligen

«Der FC Muri-Gümligen ist in dieser Gruppe der ganz klare Favorit», sagt etwa Spiez-Präsident Andreas Nussbaum stellvertretend für viele andere Exponenten in dieser Liga. Und die Gümliger – «wir haben den Anspruch, irgendwann wieder höher zu spielen», sagt Coach Riccardo Pileggi – scheinen gewillt, diese Rolle einzunehmen, und überzeugten mit drei Siegen.

Ein harter Konkurrent für die Gümliger könnte in Ostermundigen heranwachsen, wo man sich nach der 0:4-Pleite zum Auftakt bei Breitenrain II mit zwei Siegen in den folgenden Spielen rehabilitiert hat. Coach Fabrizio Romano verfügt vor allem in der Offensive mit den Zuzügen Sandro Andrini (von Langenthal) und Christian Plüss (von Münsingen) über interessante Varianten, zudem fand zuletzt Stürmer Marcel Zimmermann, seit Jahren ein gefürchteter Torjäger, zu alter Stärke zurück und markierte bereits vier Tore.

Während mit Ostermundigen zu rechnen sein dürfte, muss der SC Bümpliz seine Ziele wohl anpassen. Der Club aus dem Westen von Bern strebte eigentlich eine Rangierung in der Spitzengruppe an, steht nach drei Runden aber zusammen mit Interlaken als einziges Team noch ohne Punkte da.

Berner Zeitung

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