Berlusconi erteilt Tattoo- und Bart-Verbot

Seit wenigen Tagen ist Silvio Berlusconi Besitzer des italienischen Drittligisten Monza 1912. Dort stellt er strenge Vorschriften auf.

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Keine Tattoos, kein Bart, keine Ohrringe – das verlangt der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi von seinen Spielern bei Monza 1912. Seit Anfang Oktober ist der 82-Jährige Besitzer des italienischen Drittliga-Vereins. Unter seiner Führung will Berlusconi «eine sehr junge Mannschaft mit ausschliesslich italienischen Spielern, die keine Tattoos und keine Ohrringe tragen», wie er in der «Gazzetta dello Sport» kommunizierte. Dafür stellt er seinem Verein einen kostenlosen Coiffeur zur Verfügung.

Neben den optischen Vorschriften stellt Berlusconi auch Benimmregeln auf. Seine Spieler sollen sich nach jedem Foul entschuldigen, den Schiedsrichter mit Respekt behandeln sowie jedem Gegner am Ende des Spiels die Hand schütteln. «Wenn man sie um ein Autogramm bittet, werden sie dies tun. Und sie werden anständig gekleidet sein.» Dadurch sollen die Spieler laut Berlusconi «anders sein als die Fussballer heute – «sie müssen ein Vorbild sein».

Monza soll in die Serie A

Bis im April 2017 zog Berlusconi beim renommierten Verein AC Milan die Fäden. Dann verkaufte er den Club mit einem Gewinn von 520 Millionen Euro an den chinesischen Unternehmer Li Yonghong. Nun hat sich Berlusconi mit den Eigentümern von Monza 1912 auf den Erwerb des 100-prozentigen Aktienpakets geeinigt. Sein Ziel: Den Drittliga-Verein innerhalb von zwei Jahren in die Serie A zu führen.

In der Bildstrecke erfahren Sie, wer bei Berlusconis Monza 1912 gute Chancen hätte und welche Spieler er wohl eher abweisen würde.

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