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Alle gegen alle: Die Super-League-Reform steht vor dem Aus

Der Streit um den ­besten Liga-Modus überdeckt aber auch ein grösseres Problem: Die Schweizer Nachwuchsförderung droht den Anschluss zu verlieren.

Nicht nur auf dem Feld bekämpfen sich die Vereine, sondern auch wenn es um die Reform der Liga geht. (Bild: Keystone)
Nicht nur auf dem Feld bekämpfen sich die Vereine, sondern auch wenn es um die Reform der Liga geht. (Bild: Keystone)

Der 9. Dezember 2019 beginnt mit einem kleinen Eklat. Und er endet mit einer Revolution, die für gröbere Verstimmung sorgt.

An diesem Tag trifft sich erstmals eine Arbeitsgruppe, die den besten Modus für eine Super League mit neu zwölf statt zehn Teams finden soll. Die Runde aus Vertretern von Clubs der zwei höchsten Schweizer Ligen bittet gleich zu Beginn ­Ligapräsident Heinrich Schifferle, den Raum zu verlassen. Die Spitze der Swiss Football League ist so nicht anwesend an diesem Tag, der eine kaum vorhersehbare Wendung nimmt.

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