Zum Hauptinhalt springen

Behrami: «Ich hätte mehr Respekt verdient»

Der 34-Jährige erklärt während seiner Vorstellung beim FC Sion, dass er seit seinem Ende als Nationalspieler keine Partie der Schweiz gesehen habe.

Valon Behrami zeigt sich am 4. Juli 2019 in seiner neuen Fussballheimat Wallis.
Valon Behrami zeigt sich am 4. Juli 2019 in seiner neuen Fussballheimat Wallis.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Der 34-Jährige posiert mit Sportchef Barthélémy Constantin und dem Sion-Trikot.
Der 34-Jährige posiert mit Sportchef Barthélémy Constantin und dem Sion-Trikot.
Claudio de Capitani/freshfocus
Die Zeit des Mittelfeldpunchers in der Nationalmannschaft endete nach der WM 2018 in Russland abrupt. Trainer Vladimir Petkovic setzte nicht mehr auf Behrami.
Die Zeit des Mittelfeldpunchers in der Nationalmannschaft endete nach der WM 2018 in Russland abrupt. Trainer Vladimir Petkovic setzte nicht mehr auf Behrami.
Laurent Gillieron, Keystone
1 / 5

Für Valon Behrami hat das neue Kapitel beim FC Sion begonnen. Am Dienstag hat er für zwei Jahre unterschrieben, am Donnerstag redet er erstmals in einem kahlen Konferenzsaal des Hotels in Martigny, in dem sich auch die Clubzentrale der Walliser befindet. Er ist immer noch daran, sich von einem Wadenbeinbruch zu erholen, den er im April in einer Serie-A-Partie mit Udinese erlitten hat.

Möglicherweise kommt der Saisonstart gegen Basel am 19. Juli noch zu früh für ihn, weil er sagt: «Ich spiele nur, wenn ich hundertprozentig fit bin.» Aber eines betont er: «Ich komme nicht aus dem Ausland in die Schweiz zurück, um hier ein gemütliches Leben zu haben. Niederlagen kann ich nicht ausstehen.»

So kam es zum Behrami-Transfer. (Video: SDA)

Der 34-Jährige betont, dass die guten Beziehungen zur Familie Constantin ein wesentlicher Faktor waren, um ihn zur Unterschrift bei Sion zu bewegen. Nach 16 Jahren im Ausland wird er erstmals erleben, wie der Fussball in der Super League ist. «Ich glaube, dass Wert auf Physis gelegt wird und der Stil ähnlich wie in Deutschland ist.»

«Ich hatte keine Lust»

Für ihn ist es auch die Rückkehr in ein Land, für das er 83 Spiele bestritten und an vier Weltmeisterschaften teilgenommen hat – bis es im vergangenen August zur Trennung kam. Seither, betont Behrami, habe er keinen Auftritt der Schweizer mehr gesehen. Warum nicht? «Keine Zeit», antwortet er zuerst.

Dann verschwindet das Grinsen aus seinem Gesicht, als er nachschiebt: «Ich hatte keine Lust. Ich hätte mehr Respekt verdient, weil ich wie andere ältere Spieler auch einiges dafür getan habe, dass sich die Gruppe positiv entwickelt hat.» Und: «Es wäre an mir gewesen zu sagen: ‹Ich trete zurück.›»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch